ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2009Niereninsuffizienz – Bestimmung der glomerulären Funktion

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Niereninsuffizienz – Bestimmung der glomerulären Funktion

Renal Failure—Measuring the Glomerular Filtration Rate

Dtsch Arztebl Int 2009; 106(51-52): 849-54; DOI: 10.3238/arztebl.2009.0849

Thomas, Christian; Thomas, Lothar

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
Hintergrund: Chronische Nierenerkrankungen betreffen einen erheblichen Teil der Bevölkerung und nehmen zu. Wesentliche Ursachen sind Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Die Einschränkung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) wird häufig nicht frühzeitig genug in einem gut behandelbaren Stadium erkannt, mit der Folge, dass immer mehr Patienten das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz erreichen. Ein Fortschritt ist zu erwarten, wenn Einschränkungen der GFR früher erkannt werden.
Methoden: Selektive Literraturrecherche in PubMed sowie eigene labordiagnostische und klinische Erfahrungen.
Ergebnisse: Eine chronische Niereninsuffizienz wird früh erkannt, wenn die GFR direkt vermittels eines exogenen Filtrationsmarkers bestimmt wird. Diese Verfahren sind kosten- und zeitaufwändig und bei Risikopatienten indiziert. Eine frühe Erkennung der chronischen Niereninsuffizienz ist auch möglich, wenn als Indikator einer eingeschränkten GFR nicht allein die Bestimmung der endogenen Filtrationsmarker Kreatinin und Cystatin C im Serum das Kriterium ist, sondern deren Serumwerte in Formeln zur Schätzung der GFR eingebracht werden. Cystatin C-basierte Formeln scheinen empfindlicher eine GFR-Einschränkung anzuzeigen als Kreatinin-basierte.
Schlussfolgerung: Kreatinin- und Cystatin C-basierte Formeln zur Abschätzung der GFR sind geeignet, chronische Nierenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und ermöglichen eine Stadieneinteilung nach den Kriterien der National Kidney Foundation der USA.
Schlüsselwörter: Niereninsuffizienz, chronische Erkrankung, Nephropathie, Hypertonie, Diabetes mellitus
LNSLNS Die chronische Nierenerkrankung (cN) ist definiert als eine Verminderung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) < 60 (mL × min-1 bezogen auf 1,73 m2 Körperoberfläche) für 3 Monate oder mehr, unabhängig von der Ursache oder dem Vorliegen eines Nierenschadens (1). Patienten mit Anzeichen einer Nierenschädigung in bildgebenden Verfahren, in der Nierenbiopsie oder mit einer Albuminurie sind ebenfalls nierenkrank, auch wenn die glomeruläre Filtrationsrate > 60 beträgt. Patienten ohne Anzeichen einer Nierenschädigung und einer GFR > 60 sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nierenkrank (2). Die cN wird nach der Höhe der glomerulären Filtrationsrate in fünf Stadien eingeteilt (Tabelle 1 gif ppt) (1). Die Prävalenz der verminderten Nierenfunktion wird bei Erwachsenen in den USA wie folgt geschätzt (3): Etwa 10 % sind in einem frühen Stadium, von diesen haben 40 % eine GFR < 60 und 60 % eine erhöhte Albuminausscheidung (> 30 mg/g Kreatinin) (e1). Nach einer europäischen Studie (4) beträgt die Prävalenz von Stadium 4 und 5 der cN bei Klinikpatienten 1 % im Alter < 30 Jahre und 12 % im Alter ab 80 Jahre.

Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion haben ein erhöhtes Risiko kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität (5), die Prävalenz ist bei älteren Menschen deutlich erhöht (6). So haben diese in der Regel eine jährliche Abnahme der GFR von < 1 (7), aber ein jährlicher Abfall von > 3, unabhängig vom Basiswert der GFR hat sich in der Verlaufsbeurteilung als ein unabhängiger Risikofaktor einer erhöhten Mortalität erwiesen (8).

Die GFR wird als der beste Marker der Nierenfunktion beurteilt (1). Frühe Stadien der verminderten Nierenfunktion sind klinisch stumm und werden nur durch Messung der GFR vermittels externer Filtrationsmarker (gemessene GFR, „measured GFR“, mGFR) diagnostiziert (9). Ab einer GFR < 60 sind auch Einschränkungen, basierend auf der Bestimmung interner Filtrationsmarker und Berechnung einer geschätzten GFR („estimated GFR“, eGFR) erkennbar (10). Mit zunehmender Verminderung der GFR nehmen die Komplikationen der cN zu und können progressiv von einer graduellen Reduzierung der Nierenfunktion bis zum terminalen Nierenversagen fortschreiten. Zielsetzung der GFR-Bestimmung ist es, die cN frühzeitig zu erkennen, um eine Progression zu verlangsamen.

Die Bestimmung von mGFR und eGFR ist indiziert:

• zu einem bestimmten Zeitpunkt als Einzelmessung zur Beurteilung der Nierenfunktion, zum Beispiel bei Risikopatienten mit erhöhter Prävalenz einer GFR < 60
• zur Abschätzung der Progression einer cN
• zur Bewertung des therapeutischen Erfolgs einer funktionserhaltenden Therapie.

Die GFR wird unter Anwendung exogener und endogener Filtrationsmarker bestimmt (Kasten 1 gif ppt). Zuverlässige Resultate ergibt die Messung mit exogenen Filtrationsmarkern (mGFR), diese Verfahren sind der Goldstandard. Jedoch sind sie zeitaufwändig, personal- und kostenintensiv, nur in speziellen Laboratorien durchführbar und deshalb vorwiegend bei nephrologisch symptomatischen Patienten indiziert. Einfacher, aber ungenauer ist die Schätzung der GFR (eGFR) mit den endogenen Filtrationsmarkern Kreatinin und Cystatin C.

Zielsetzung dieser Übersicht ist die Darstellung von Verfahren zur GFR-Bestimmung und – anhand einer Recherche der nephrologischen, internistischen und labordiagnostischen Literatur in PubMed – die Ermittlung von deren Zuverlässigkeit zur Erkennung und Verlaufsbeurteilung der cN.

Messung der GFR mittels exogener Filtrationsmarker (mGFR)
Die Clearance unterschiedlicher Filtrationsmarker wie Inulin, 51Cr-EDTA, Iohexol, Iothalamat oder 99mTc-Diethylen-Triamino-Penta-Essigsäure (DTPA) wird bestimmt. Die Angabe der GFR erfolgt entweder absolut in mL × min–1 oder standardisiert auf 1,73 m2, entsprechend der Körperoberfläche einer 70 kg schweren Person. Die Einheit lautet: mL × min–1 × (1,73 m2)–1. Alters- und geschlechtsspezifische Referenzintervalle der GFR sind in Tabelle 2 (gif ppt) angegeben (11). Die Reduktion der GFR korreliert mit dem Ausmaß des Funktionsverlusts der Nephrone und somit der Niereninsuffizienz. Bei einem Abfall der GFR auf Werte < 15 ist der Patient gewöhnlich dialysepflichtig. Jedoch ist die GFR in bestimmten Fällen insensitiv in der Erkennung des Verlusts von Nephronen. So ist im frühen Stadium der diabetischen Nierenerkrankung, die durch eine Mikroalbuminurie gekennzeichnet ist, aufgrund der renalen Hypertrophie und Hyperperfusion die GFR normal oder erhöht und ihre Bestimmung hat keine Bedeutung für die Diagnose einer beginnenden diabetischen Nephropathie (e2). Die verschiedenen Verfahren der mGFR zeigen keine völlige Übereinstimmung. So misst die GFRIohexol niedriger als die GFREDTA bei einer GFR > 80, bei Werten darunter ist es umgekehrt (13).

Schätzung der GFR mittels endogener Filtrationsmarker (eGFR)
Interne Filtrationsmarker wie Kreatinin und Cystatin C sind körpereigene Substanzen, die nahezu vollständig glomerulär filtriert werden. Indikator für eine abnehmende GFR ist ein Anstieg dieser Parameter im Serum. Empfohlen wird mit jeder Kreatininbestimmung die „estimated GFR“ zu berechnen und zusätzlich zum Serumwert mitzuteilen (14). Häufig angewendete Formeln zur Ermittlung der eGFR mittels Kreatinin oder Cystatin C sind in Kasten 2 (gif ppt) aufgeführt.

Serumkreatinin
Die Bestimmung von Kreatinin im Serum ist die häufigste Methode zur Beurteilung der Nierenfunktion. Kreatinin entstammt dem muskulären Stoffwechsel von Kreatin und Phosphokreatin. Als solches reflektiert die täglich gebildete Kreatininmenge von etwa 20 mg/kg Körpergewicht die Muskelmasse und variiert nur wenig von Tag zu Tag.

Die Kreatininbildung ist altersabhängig und nimmt, gemessen an der Urinausscheidung, mit zunehmendem Alter ab, und zwar von im Mittel 23,8 mg/kg Körpergewicht bei Männern im Alter von 20 bis 29 Jahren auf 9,8 mg/kg in der Altersgruppe 90 bis 99 Jahre (e2). Wesentliche Ursache ist die Verminderung der Muskelmasse.

Bei normaler Nierenfunktion wird Kreatinin glomerulär filtriert und zu 15 % tubulär sezerniert (e3). Zwischen der glomerulären Filtrationsrate und dem Serumkreatinin besteht eine reziproke nicht lineare Beziehung, sodass Einschränkungen der GFR bis zu einem Abfall auf etwa 40 häufig nicht zu einem Anstieg über den oberen Referenzbereichswert führen (e4). Liegt kein Vorwert vor, gibt eine Konzentration im Referenzbereich keinen Anhalt für eine potenzielle Verminderung der GFR. Bei der akuten Niereninsuffizienz steigt das Serumkreatinin direkt mit der Retention im Körper innerhalb von 2 Tagen an. Bei cN ist der Anstieg im Serum nur 30 bis 50 % dessen, was bei der jeweiligen GFR zu erwarten wäre. Ursache ist, dass in Abhängigkeit vom Ausmaß der GFR-Einschränkung 16 bis 66 % des Kreatinins extraglomerulär eliminiert werden (e5). So erreichen tubuläre Sekretion und intestinale Elimination ein Maximum bei einer Einschränkung der GFR auf ≤ 15. Extrarenale Patienten-bezogene Faktoren mit Einfluss auf die Kreatininsynthese und somit Konzentration im Serum, die beachtet werden müssen, sind Geschlecht, Alter, Ethnie, Muskelmasse, chronische Erkrankungen und der Verzehr von gekochtem Fleisch. Mangelnde Standardisierung der Verfahren zur Kreatininbestimmung beeinträchtigt zusätzlich die Aussagekraft zur Beurteilung der GFR. Medikamente wie Cimetidin und Trimethoprim hemmen die Kreatininsekretion und erhöhen die Serumkonzentration, ohne dass die GFR beeinträchtigt ist. Auch muss berücksichtigt werden, dass Serumkreatinin zur Beurteilung rascher GFR-Änderungen ungeeignet ist. So wird die GFR bei schnell abnehmender Nierenfunktion zu hoch geschätzt und bei einer Erholung zu niedrig.

Cystatin C im Serum
Cystatin C ist ein Plasmaprotein mit einem Molekulargewicht von 13,4 kDa und gehört zu den Cysteinprotease-Inhibitoren. Es wird von allen kernhaltigen Zellen in konstanter Rate gebildet, ins Plasma abgegeben, glomerulär filtriert und von den proximalen Tubuluszellen reabsorbiert und metabolisiert. Die Serumkonzentration ist unabhängig von Muskelmasse, Geschlecht und Alter in der Altersgruppe von 1 bis 50 Jahren.

Diese Eigenschaften zeigen, dass Cystatin C ein guter Marker zur Beurteilung der Nierenfunktion ist. Vergleichbar dem Serumkreatinin besteht eine inverse, nicht lineare Beziehung zwischen der GFR und dem Serumcystatin C. Im Vergleich zum Serumkreatinin besteht ein stärkerer Anstieg von Cystatin C beim Abfall der GFR auf 70–40 (Grafik gif ppt) (17). Cystatin C steigt ab dem 50. Lebensjahr altersabhängig an und korreliert zum Abfall der GFR.

Cystatin ist nicht immer ein zuverlässiger Marker der Nierenfunktion, da es vermehrt gebildet wird bei Rauchern, Hyperthyreose und Glukokortikoid-Therapie und vermindert bei Hypothyreose (e6). Nach einer Metaanalyse ist Cystatin C jedoch ein zuverlässigerer Parameter zur Erkennung einer cN als Kreatinin (18).

Kreatinin-basierte eGFR
Die Bestimmung der eGFR erfolgt mittels Formeln, die empirisch patientenbezogene Einflussgrößen berücksichtigen und somit erlauben, die GFR präziser und richtiger zu beurteilen. Alle die GFR schätzenden Formeln wurden aus Querschnittsdaten von Patientenkollektiven entwickelt. Empfohlen werden die Cockcroft-Gault-Formel (19) und die „Modification of Diet in Renal Disease“ (MDRD)-Formel (20) (Kasten 2). Erstere berücksichtigt Alter, Körpergewicht, Geschlecht und Serumkreatininwert, letztere Alter, Ethnie, Geschlecht und Serumkreatininwert. Für Kinder wird die Counahan-Barratt-Formel empfohlen.

Cockcroft-Gault-Formel
Die Formel schätzt die Kreatinin-Clearance in mL × min–1, nicht aber die GFR und ist nicht standardisiert auf die Körperoberfläche von 1,73 m2. In Relation zur GFR werden systematisch zu hohe Clearancewerte geschätzt, denn die tubuläre Kreatininsekretion wird nicht berücksichtigt (19, 20). Da diese Formel aber das Körpergewicht mit einbezieht, wird sie besonders zur Kontrolle der Nierenfunktion unter der Therapie mit Pharmaka, die einen Einfluss auf die Nierenfunktion haben, empfohlen.

MDRD-Formel
Die Formel schließt Alter, Geschlecht und Ethnie ein zur Berücksichtigung mittlerer Unterschiede in Subgruppen der Bevölkerung. Somit werden gegenüber dem Serumkreatininwert Einschränkungen der GFR früher erkannt.

Da die MDRD-Formel nur an cN-Patienten ermittelt wurde, soll eine eGFR > 60 nicht in absoluten Zahlenwerten, sondern als eGFR > 60 mL = (mL × min–1 × [1,73 m2]–1) mitgeteilt werden (20, 21). Mittlerweile wurden auch Normalpersonen untersucht. Die diagnostische Zuverlässigkeit der MDRD-Formel zur Schätzung der GFR wird wie folgt beurteilt:

• bei cN kann die eGFR um 6 % zu hoch (11, e7e9) und bei Normalpersonen um 29 % zu niedrig sein (e10, e11).
• im MDRD-Studienkollektiv lagen die Abweichungen der eGFR in 90 % der Fälle innerhalb von ± 30 % der mGFR (21). Bei einer GFR von 60 (mL × min–1 × [1,73 m2]–1) entspricht dies einem Bereich von 42–78 (mL × min–1 × [1,73 m2]–1). Diese Genauigkeit wird unter der Voraussetzung für akzeptabel gehalten, dass nach drei Monaten eine nochmalige Bestimmung der eGFR erfolgt (22).
• in der Stadieneinteilung 2 und 3 der cN ordnet die MDRD-Formel die Patienten in zu hohe Stadien ein, in den Stadien 4 und 5 wird richtig klassifiziert (4).

Die Überschätzung der GFR durch die MDRD-Formel ist beim Monitoring der cN von Bedeutung. So wird im Stadium 3 eine jährliche Abnahme der GFR um 1,4 bis 3,9 erwartet. Ein Vergleich der mGFR mit der eGFR zeigte jedoch bei 41,8 % der Patienten eine Abnahme der eGFR, die ≥ 2 geringer war als die mGFR. Somit ist die Verlaufsbeurteilung der cN vermittels der eGFR als kritisch zu beurteilen (23).

Grundsätzlich haben Patienten mit einer eGFR von < 60 mit hoher Wahrscheinlichkeit eine cN. Junge Patienten mit einer solchen eGFR können eine GFR haben, die in Wirklichkeit 29 % höher ist, aber trotzdem wird wahrscheinlich eine Einschränkung der Nierenfunktion vorliegen (22). In solchen Fällen ist zur Diagnose eines Nierenschadens der Nachweis zum Beispiel einer Albuminurie erforderlich (1).

Wichtig für die Vergleichbarkeit der eGFR in den Laboratorien ist die Anwendung kinetischer Verfahren der Jaffé-Reaktion oder enzymatischer Verfahren zur Bestimmung des Kreatinins. Dazu müssen Kalibratoren und Kontrollen der angewendeten Methoden auf hochspezifische Verfahren der Kreatininbestimmung und spezifische Referenzmaterialien zurückgeführt werden (21).

Cystatin-C-basierte eGFR
Zur Berechnung der eGFR ist nur der Cystatin-C-Wert im Serum erforderlich. Wichtige Indikationen sind die Schätzung der GFR bei Kindern (e12, e13), denn bei diesen ist die MDRD-Formel nicht anwendbar (e9) und bei alten Menschen (6). Für Kinder hat sich die Formel nach Grubb (24) als zuverlässiger erwiesen als diejenige nach Counahan-Barrat und für Erwachsene die nach Hoek (25) als empfindlicher als die MDRD-Formel (Kasten 2). Bei älteren Menschen wird der physiologische jährliche Abfall der GFR mittels der Cystatin-C-basierten eGFR empfindlicher erfasst als mit der MDRD-Formel (6) und ein Abfall von > 3 ist mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko in der Folgezeit assoziiert (8). Weitere Indikationen zur Bestimmung der Cystatin-C-basierten eGFR sind in Kasten 3 (gif ppt) aufgeführt.

Resümee
Zur Diagnostik einer cN sind Serumkreatinin und die mit der MDRD-Formel ermittelte eGFR wichtige Basisuntersuchungen. Die Bestimmung von Cystatin C und die Mitteilung der Cystatin-C-basierten eGFR bietet Vorteile, sollte aber aus Kostengründen (die Bestimmung von Cystatin C ist 20- bis 30-mal teurer als die von Kreatinin) bestimmten Patientengruppen vorbehalten bleiben.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 5. 3. 2009, revidierte Fassung angenommen: 14. 7. 2009


Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Lothar Thomas
Laboratoriumsmedizin
Krankenhaus Nordwest
Steinbacher Hohl 2–26
60488 Frankfurt am Main
E-Mail: th-books@t-online.de


SUMMARY
Renal Failure—Measuring the Glomerular Filtration Rate
Background: Chronic renal disease is common, and its prevalence is rising. Its main causes are hypertension and diabetes mellitus. An abnormally low glomerular filtration rate (GFR) often escapes medical notice in the earliest, most treatable stage, so that an increasing number of patients progress to end-stage renal failure. Early recognition of low GFR would thus be an important clinical advance.
Methods: The authors selectively review the literature retrieved by a PubMed search on the topic and also present their own clinical and laboratory data.
Results: Chronic renal failure can be detected early by direct measurement of the GFR with the aid of an exogenous filtration marker. Such techniques are costly and time-consuming and are therefore indicated only for patients at special risk. Chronic renal disease can also be diagnosed early with the aid of the endogenous filtration markers creatinine and cystatin C, which serve as indicators of a low GFR. The serum levels of these two substances are not taken as measures of GFR in themselves, but are rather entered into predictive equations for the estimation of GFR. Cystatin C-based equations seem to be more sensitive indicators of low GFR than creatinine-based equations.
Conclusions: Creatinine- and cystatin C-based equations for the estimation of GFR are valuable tools for the early diagnosis of chronic renal disease and for disease staging according to the US National Kidney Foundation criteria.
Key words: renal failure, chronic disease, nephropathy, hypertension, diabetes mellitus


Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2009; 106(5152): 849–54
DOI: 10.3238/arztebl.2009.0849

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit5109
The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
1.
National Kidney Foundation: K/DOQI clinical practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Am J Kidney Dis 2002; 39: 1–286. MEDLINE
2.
Stevens LA, Coresh J, Greene T, Levey AS: Assessing kidney function—measured and estimated glomerular filtration rate. N Engl J Med 2006; 354: 2473–83. MEDLINE
3.
Coresh J, Astor BC, Greene T, Eknoyan G, Levey AS: Prevalence of chronic kidney disease and decreased kidney function in the adult US population: Third Health Nutrition and Examination Survey. Am J Kidney Dis 2003; 41: 1–12. MEDLINE
4.
Marsik C, Endler G, Gulesserian T, Wagner O, Sunder-Plassmann G: Classification of chronic kidney disease by estimated glomerular filtration rate. Eur J Clin Invest 2008; 38: 253–9. MEDLINE
5.
Go A, Cherow G, Fan D, Mc Culloch CE, Hsu CY: Chronic kidney disease and the risks of death and cardiovascular events and hospitalization. N Engl J Med 2004; 351: 1296–305. MEDLINE
6.
Shlipak MG, Katz R, Kestenhbaum B, Fried LF, Newman AB, Siscovick DS, et al.: Rate of kidney function decline in older adults: a comparison using creatinine and cystatin C. Am J Nephrol 2009; 30: 171–8. MEDLINE
7.
Lindeman RD, Tobin J, Shock NW: Longitudinal studies on the rate of decline in renal function with age. J Am Geriatr Soc 1985; 33: 278–85. MEDLINE
8.
Rifkin D, Shlipak MG, Katz R, et al.: Rapid kidney function decline and mortality risk in older adults. Arch Intern Med 2008; 168: 2212–8. MEDLINE
9.
Coresh J, Byrd-Holt D, Astor BC, et al.: Chronic kidney disease awareness, prevalence, and trends among U.S. adults, 1999 to 2000. J Am Soc Nephrol 2005; 16: 180–8. MEDLINE
10.
Stevens LA, Zhang Y, Schmid CH: Evaluating the performance of equations for estimating glomerular filtration rate. J Nephrol 2008; 21: 797–807. MEDLINE
11.
Duarte CG, Preuss HG: Assessment of renal function—glomerular and tubular. Clin Lab Med 1993; 13: 33–52. MEDLINE
12.
Schleicher E: Pathobiochemie und Diagnostik der diabetischen Nephropathie. J Lab Med 1999; 23: 199–204.
13.
Peters AM, Bird NJ, Halsall I, Peters C, Michell AR: Evaluation of the modification of diet in renal disease equation (eGFR) against simultaneous, dual marker multi-sample measurements of glomerular filtration rate. Ann Clin Biochem 2009; 46: 58–64. MEDLINE
15.
Thomas L: Creatinin: In: Thomas L (ed.): Labor und Diagnose. Frankfurt: TH-Books 2008: 535–41.
17.
Newman DJ, Thakkar H, Edwards RG, et al.: Serum cystatin C measured by automated immunoassay: a more sensitive marker of changes in GFR than serum creatinine for glomerular filtration rate. Kidney Int 1995; 47: 312–8. MEDLINE
18.
Dharnidharka VR, Kwon C, Stevens G: Serum cystatin C is superior to serum creatinine as a marker of kidney function: a meta-analysis. Amer J Kidney Dis 2002; 40: 221–6. MEDLINE
19.
Cockcroft DW, Gault MH: Prediction of creatinine clearance from serum creatinine. Nephron 1976; 16: 31–41. MEDLINE
20.
Levey AS, Bosch JP, Breyer Lewis J, Greene T, Rogers N, Roth D: A more accurate method to estimate glomerular filtration rate from serum creatinine: a new prediction equation. Ann Intern Med 1999; 130: 461–70. MEDLINE
21.
Myers GL, Miller WG, Coresh J, et al.: Recommendations for improving serum creatinine measurement: a report from the Laboratory Working Group of the National Kidney Disease Education Program. Clin Chem 2006; 52: 5–18. MEDLINE
22.
Leyey AS, Stevens LA, Hostetter T: Automatic reporting of estimated glomerular filtration rate—just what the doctor ordered. Clin Chem 2006; 52: 2188–93. MEDLINE
23.
Xie D, Joffe MM, Brunelli SM, et al.: A comparison of change in measured and estimated glomerular filtration rate in patients with non-diabetic kidney disease. Clin J Am Soc Nephrol 2008; 3: 1332–8. MEDLINE
24.
Grubb A, Nyman U, Björk J, et al.: Simple cystatin C-based prediction equations for glomerular filtration rate compared with the modification of diet in renal disease prediction equation for adults and the Schwartz and the Counahan-Barratt prediction equations for children. Clin Chem 2005; 51: 1420–31. MEDLINE
25.
Hoek FJ, Kempermann FA, Krediet RT: A comparison between cystatin C, plasma creatinine and the Cockcroft-Gault formula for the estimation of glomerular filtration rate. Nephrol Dial Transplant 2003; 18: 2024–3 MEDLINE
e1.
Miller WG, Bruns DE, Hortin GL, Sandberg S, Aakre KM, McQueen MJ, et al.: Current issues in measurement and reporting of urinary albumin excretion. Clin Chem 2009; 55: 24–38. MEDLINE
e2.
Kampmann J, Siersbaek-Nielsen K, Kristensen M, Hansen JM: Rapid evaluation of creatinine clearance. Acta Med Scand 1974; 196: 517–20. MEDLINE
e3.
Kampmann JP, Hansen JM: Glomerular filtration rate and creatinine clearance. Br J Pharmacol 1981; 12: 7–14. MEDLINE
e4.
Levey AS, Coresh J, Balk E, Kausz AT, Levin A, Steffens MW, et al.: National Kidney Foundation practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Ann Intern Med 2003; 139: 137–47. MEDLINE
e5.
Goldman R: Creatinine excretion in renal failure. Proc Soc Exp Biol Med 1954; 85: 446–8. MEDLINE
e6.
Ichihara K, Saito K, Itoh Y: Sources of variation and reference intervals for serum cystatin C in a healthy Japanese adult population. Clin Chem Lab Med 2007; 45: 1232–6. MEDLINE
e7.
Vervoort G, Willems HL, Wetzels JF: Assessment of glomerular filtration rate in healthy subjects and and normoalbuminuric diabetic patients: validity of a new (MDRD) prediction equation. Nephrol Dial Transplant 2002; 17: 1909–13. MEDLINE
e8.
Rule AD, Gussak HM, Pond GR, Bergstralh EJ, Stegall MD, Cosio FG, et al.: Measured and estimated GFR in healthy potential liver donors. Am J Kidney Dis 2004; 43: 112–9. MEDLINE
e9.
Pierrat A, Gravier E, Saunders C, Caira MV, Ait-Djafer Z, Legras B, et al.: Predicting GFR in children and adults: a comparison of the Cockcroft-Gault, Schwartz and Modification of Diet in Renal Disease formulas. Kidney Int 2003; 64: 1425–36. MEDLINE
e10.
Lin J, Knight EL, Hogan ML, Singh AK: A comparison of prediction equations for estimating glomerular filtration rate in adults with-out kidney disease. J Am Soc Nephrol 2003; 14: 2573–80. MEDLINE
e11.
Rule AD, Larson TS, Bergstralh EJ, Slezak JM, Jacobson SJ, Cosio FG, et al.: Using serum creatinine to estimate glomerular filtration rate: accuracy in good health and in chronic kidney disease. Ann Intern Med 2004; 141: 929–37. MEDLINE
e12.
Harmon WE: Glomerular filtration rate in children with chronic kidney disease. Clin Chem 2009; 55: 400–1. MEDLINE
e13.
Miller WG: Estimating equations for glomerular filtration rate in children: laboratory considerations. Clin Chem 2009; 55:402–3. MEDLINE
e14.
Counahan R, Chantler C, Ghazali S, Kirkwood B, Rose F, Barratt TM: Estimation of glomerular filtration rate from plasma creatinine concentration in children. Arch Dis Child 1976; 51: 875–8. MEDLINE
e15.
Fliser D, Ritz E: Serum cystatin C concentration as a marker of renal dysfunction in the elderly. Am J Kidney Dis 2001; 37: 79–83. MEDLINE
e16.
Thomassen SA, Johannesen IL, Erlandsen EJ, Abrahamsen J, Randers E: Serum cystatin C as a marker of the renal function in patients with spinal cord injury. Spinal Cord 2002; 40: 524–8. MEDLINE
e17.
Christensson AG, Grubb AO, Nilsson JA, Norrgren K, Sterner G, Sundkvist G: Serum cystatin C advantageous compared with serum creatinine in the detection of mild but not severe diabetic nephropathy. J Intern Med 2004; 256: 510–8. MEDLINE
e18.
Orlando R, Mussap M, Plebani M, Piccoli P, De Martin S, Floreani, et al.: Diagnostic value of plasma cystatin C as a glomerular filtration marker in decompensated liver cirrhosis. Clin Chem 2002; 48: 850–8. MEDLINE
e19.
Stabuc B, Vrhovec L, Stabuc-Silih M, Cizej TE: Improved prediction of decreased creatinine clearance by serum cystatin C: use in cancer patients before and during chemotherapy. Clin Chem 2000; 46: 193–7. MEDLINE
e20.
Thomas L: Cystatin C: In: Thomas L, Hrsg.: Labor und Diagnose. Frankfurt: TH-Books 2008: 548–54
Laboratoriumsmedizin, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt am Main: Prof. Dr. med. Thomas
The Prostate Centre at VGH, Vancouver BC: Dr. med. Thomas
1. National Kidney Foundation: K/DOQI clinical practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Am J Kidney Dis 2002; 39: 1–286. MEDLINE
2. Stevens LA, Coresh J, Greene T, Levey AS: Assessing kidney function—measured and estimated glomerular filtration rate. N Engl J Med 2006; 354: 2473–83. MEDLINE
3. Coresh J, Astor BC, Greene T, Eknoyan G, Levey AS: Prevalence of chronic kidney disease and decreased kidney function in the adult US population: Third Health Nutrition and Examination Survey. Am J Kidney Dis 2003; 41: 1–12. MEDLINE
4. Marsik C, Endler G, Gulesserian T, Wagner O, Sunder-Plassmann G: Classification of chronic kidney disease by estimated glomerular filtration rate. Eur J Clin Invest 2008; 38: 253–9. MEDLINE
5. Go A, Cherow G, Fan D, Mc Culloch CE, Hsu CY: Chronic kidney disease and the risks of death and cardiovascular events and hospitalization. N Engl J Med 2004; 351: 1296–305. MEDLINE
6. Shlipak MG, Katz R, Kestenhbaum B, Fried LF, Newman AB, Siscovick DS, et al.: Rate of kidney function decline in older adults: a comparison using creatinine and cystatin C. Am J Nephrol 2009; 30: 171–8. MEDLINE
7. Lindeman RD, Tobin J, Shock NW: Longitudinal studies on the rate of decline in renal function with age. J Am Geriatr Soc 1985; 33: 278–85. MEDLINE
8. Rifkin D, Shlipak MG, Katz R, et al.: Rapid kidney function decline and mortality risk in older adults. Arch Intern Med 2008; 168: 2212–8. MEDLINE
9. Coresh J, Byrd-Holt D, Astor BC, et al.: Chronic kidney disease awareness, prevalence, and trends among U.S. adults, 1999 to 2000. J Am Soc Nephrol 2005; 16: 180–8. MEDLINE
10. Stevens LA, Zhang Y, Schmid CH: Evaluating the performance of equations for estimating glomerular filtration rate. J Nephrol 2008; 21: 797–807. MEDLINE
11. Duarte CG, Preuss HG: Assessment of renal function—glomerular and tubular. Clin Lab Med 1993; 13: 33–52. MEDLINE
12. Schleicher E: Pathobiochemie und Diagnostik der diabetischen Nephropathie. J Lab Med 1999; 23: 199–204.
13. Peters AM, Bird NJ, Halsall I, Peters C, Michell AR: Evaluation of the modification of diet in renal disease equation (eGFR) against simultaneous, dual marker multi-sample measurements of glomerular filtration rate. Ann Clin Biochem 2009; 46: 58–64. MEDLINE
14. National Kidney Disease Education Program: Health Professionals: Chronic kidney disease overview. (last accessed August 2006).
15. Thomas L: Creatinin: In: Thomas L (ed.): Labor und Diagnose. Frankfurt: TH-Books 2008: 535–41.
16. Laterza OF, Price CP, Scott MG: Cystatin C: an improved estimator of glomerular filtration rate. Clin Chem 2002; 48: 699–707. MEDLINE
17. Newman DJ, Thakkar H, Edwards RG, et al.: Serum cystatin C measured by automated immunoassay: a more sensitive marker of changes in GFR than serum creatinine for glomerular filtration rate. Kidney Int 1995; 47: 312–8. MEDLINE
18. Dharnidharka VR, Kwon C, Stevens G: Serum cystatin C is superior to serum creatinine as a marker of kidney function: a meta-analysis. Amer J Kidney Dis 2002; 40: 221–6. MEDLINE
19. Cockcroft DW, Gault MH: Prediction of creatinine clearance from serum creatinine. Nephron 1976; 16: 31–41. MEDLINE
20. Levey AS, Bosch JP, Breyer Lewis J, Greene T, Rogers N, Roth D: A more accurate method to estimate glomerular filtration rate from serum creatinine: a new prediction equation. Ann Intern Med 1999; 130: 461–70. MEDLINE
21. Myers GL, Miller WG, Coresh J, et al.: Recommendations for improving serum creatinine measurement: a report from the Laboratory Working Group of the National Kidney Disease Education Program. Clin Chem 2006; 52: 5–18. MEDLINE
22. Leyey AS, Stevens LA, Hostetter T: Automatic reporting of estimated glomerular filtration rate—just what the doctor ordered. Clin Chem 2006; 52: 2188–93. MEDLINE
23. Xie D, Joffe MM, Brunelli SM, et al.: A comparison of change in measured and estimated glomerular filtration rate in patients with non-diabetic kidney disease. Clin J Am Soc Nephrol 2008; 3: 1332–8. MEDLINE
24. Grubb A, Nyman U, Björk J, et al.: Simple cystatin C-based prediction equations for glomerular filtration rate compared with the modification of diet in renal disease prediction equation for adults and the Schwartz and the Counahan-Barratt prediction equations for children. Clin Chem 2005; 51: 1420–31. MEDLINE
25. Hoek FJ, Kempermann FA, Krediet RT: A comparison between cystatin C, plasma creatinine and the Cockcroft-Gault formula for the estimation of glomerular filtration rate. Nephrol Dial Transplant 2003; 18: 2024–3 MEDLINE
e1. Miller WG, Bruns DE, Hortin GL, Sandberg S, Aakre KM, McQueen MJ, et al.: Current issues in measurement and reporting of urinary albumin excretion. Clin Chem 2009; 55: 24–38. MEDLINE
e2. Kampmann J, Siersbaek-Nielsen K, Kristensen M, Hansen JM: Rapid evaluation of creatinine clearance. Acta Med Scand 1974; 196: 517–20. MEDLINE
e3. Kampmann JP, Hansen JM: Glomerular filtration rate and creatinine clearance. Br J Pharmacol 1981; 12: 7–14. MEDLINE
e4. Levey AS, Coresh J, Balk E, Kausz AT, Levin A, Steffens MW, et al.: National Kidney Foundation practice guidelines for chronic kidney disease: evaluation, classification, and stratification. Ann Intern Med 2003; 139: 137–47. MEDLINE
e5. Goldman R: Creatinine excretion in renal failure. Proc Soc Exp Biol Med 1954; 85: 446–8. MEDLINE
e6. Ichihara K, Saito K, Itoh Y: Sources of variation and reference intervals for serum cystatin C in a healthy Japanese adult population. Clin Chem Lab Med 2007; 45: 1232–6. MEDLINE
e7. Vervoort G, Willems HL, Wetzels JF: Assessment of glomerular filtration rate in healthy subjects and and normoalbuminuric diabetic patients: validity of a new (MDRD) prediction equation. Nephrol Dial Transplant 2002; 17: 1909–13. MEDLINE
e8. Rule AD, Gussak HM, Pond GR, Bergstralh EJ, Stegall MD, Cosio FG, et al.: Measured and estimated GFR in healthy potential liver donors. Am J Kidney Dis 2004; 43: 112–9. MEDLINE
e9. Pierrat A, Gravier E, Saunders C, Caira MV, Ait-Djafer Z, Legras B, et al.: Predicting GFR in children and adults: a comparison of the Cockcroft-Gault, Schwartz and Modification of Diet in Renal Disease formulas. Kidney Int 2003; 64: 1425–36. MEDLINE
e10. Lin J, Knight EL, Hogan ML, Singh AK: A comparison of prediction equations for estimating glomerular filtration rate in adults with-out kidney disease. J Am Soc Nephrol 2003; 14: 2573–80. MEDLINE
e11. Rule AD, Larson TS, Bergstralh EJ, Slezak JM, Jacobson SJ, Cosio FG, et al.: Using serum creatinine to estimate glomerular filtration rate: accuracy in good health and in chronic kidney disease. Ann Intern Med 2004; 141: 929–37. MEDLINE
e12. Harmon WE: Glomerular filtration rate in children with chronic kidney disease. Clin Chem 2009; 55: 400–1. MEDLINE
e13. Miller WG: Estimating equations for glomerular filtration rate in children: laboratory considerations. Clin Chem 2009; 55:402–3. MEDLINE
e14. Counahan R, Chantler C, Ghazali S, Kirkwood B, Rose F, Barratt TM: Estimation of glomerular filtration rate from plasma creatinine concentration in children. Arch Dis Child 1976; 51: 875–8. MEDLINE
e15. Fliser D, Ritz E: Serum cystatin C concentration as a marker of renal dysfunction in the elderly. Am J Kidney Dis 2001; 37: 79–83. MEDLINE
e16. Thomassen SA, Johannesen IL, Erlandsen EJ, Abrahamsen J, Randers E: Serum cystatin C as a marker of the renal function in patients with spinal cord injury. Spinal Cord 2002; 40: 524–8. MEDLINE
e17. Christensson AG, Grubb AO, Nilsson JA, Norrgren K, Sterner G, Sundkvist G: Serum cystatin C advantageous compared with serum creatinine in the detection of mild but not severe diabetic nephropathy. J Intern Med 2004; 256: 510–8. MEDLINE
e18. Orlando R, Mussap M, Plebani M, Piccoli P, De Martin S, Floreani, et al.: Diagnostic value of plasma cystatin C as a glomerular filtration marker in decompensated liver cirrhosis. Clin Chem 2002; 48: 850–8. MEDLINE
e19. Stabuc B, Vrhovec L, Stabuc-Silih M, Cizej TE: Improved prediction of decreased creatinine clearance by serum cystatin C: use in cancer patients before and during chemotherapy. Clin Chem 2000; 46: 193–7. MEDLINE
e20. Thomas L: Cystatin C: In: Thomas L, Hrsg.: Labor und Diagnose. Frankfurt: TH-Books 2008: 548–54

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige