ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2009Helge Braun: Notarzt geht ins Ministerium

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Helge Braun: Notarzt geht ins Ministerium

Richter-Kuhlmann, Eva

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Helge BraunFoto: privat
Helge Braun
Foto: privat
Der Anästhesist Dr. med. Helge Braun (CDU) ist neuer parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der 37-Jährige studierte nach dem Abitur Chemie und Humanmedizin in Marburg und Gießen und war seit 2001 am Universitätsklinikum Gießen und Marburg in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie tätig.

Seiner neuen Tätigkeit als Staatssekretär sieht Braun mit Freude entgegen. Gänzlich neu ist dem Arzt die politische Arbeit jedoch nicht. Als Mitglied der CDU (seit 1990) gehört Braun seit 1997 der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Gießen an, und von 2002 bis 2005 war er bereits einmal Mitglied des Deutschen Bundestages. Damals engagierte er sich besonders im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Während er bei der Bundestagswahl 2005 gegen seinen SPD-Gegenkandidaten scheiterte, erhielt er bei der diesjährigen Bundestagswahl das Direktmandat seines Wahlkreises Gießen.

„Ich bin froh, dass wir Helge Braun für das Amt des parlamentarischen Staatssekretärs gewinnen konnten“, erklärte Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU). „Bildungs- und Forschungspolitik ist seit Langem Brauns Leidenschaft. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“ Weiterer parlamentarischer Staatssekretär im Bun­des­for­schungs­minis­terium bleibt Thomas Rachel (ebenfalls CDU), der diese Funktion seit 2005 ausübt. Eva Richter-Kuhlmann
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