PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2009; 106(51-52): A-2568 / B-2212 / C-2144

EB

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LNSLNS Johannes-Brodehl-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie, Dotation: 8 000 Euro, gestiftet von der Firma Novo-Nordisk, an Priv.-Doz. Dr. med. Elke Wühl, Sektion Pädiatrische Nephrologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg. Sie wurde ausgezeichnet für die Konzeption, Durchführung und Auswertung der europäischen ESCAPE-Studie. In dieser kürzlich im „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten randomisierten Langzeitstudie konnte erstmals gezeigt werden, dass eine strenge Blutdruckeinstellung bei Kindern mit chronischer Niereninsuffizienz das Dialyserisiko um 35 Prozent reduzieren kann.

Bernd-Tersteegen-Preis – verliehen von dem Verband Deutsche Nierenzentren, Dotation: 8 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. med. Marcus Brand, Leiter der Arbeitsgruppe „Niereninsuffizienz und Angiogenese“, Universitätsklinikum Münster, für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit „Der lösliche VEGF-Rezeptor sFlt-1 induziert endotheliale Dysfunktion bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung“.

Leibniz-Nachwuchspreis – verliehen von der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz, Dotation: 3 000 Euro, an Dr. Angelika Sturm, Doktorandin der Malaria-Forschungsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Volker Heussler am Bernhard-Nocht-Institut. Sie wird für ihre Doktorarbeit „Parasit-Wirtszell-Interaktionen während der Malaria-Leberphase“ ausgezeichnet.

Stephan Kutik, Alexis Hofherr, Felicitas Lewrick, Hans-Jochen Schiewer, Friedemann Schwegler, Thomas Thum und Jürgen Braun (von links). Foto: Pfizer Deutschland GmbH
Stephan Kutik, Alexis Hofherr, Felicitas Lewrick, Hans-Jochen Schiewer, Friedemann Schwegler, Thomas Thum und Jürgen Braun (von links). Foto: Pfizer Deutschland GmbH
Pfizer-Forschungspreise – verliehen von der Firma Pfizer Deutschland und der Universität Freiburg. Der mit jeweils 2 500 Euro dotierte Pfizer-Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler geht an die Nachwuchsforscher, Dr. Felicitas Lewrick, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, Universität Freiburg, Dr. Alexis Hofherr, Fakultät für Medizin, Universität Freiburg, und Dr. Stephan Kutik, Fakultät für Biologie, Universität Freiburg. Den Deutschen Pfizer-Forschungspreis für Medizin, Dotation: 8 000 Euro, erhielt Prof. Dr. Dr. med. Thomas Thum für seine hervorragenden Erkenntnisse auf dem Gebiet der Herzerkrankungen.

Sören Huwendiek. Foto: privat
Sören Huwendiek. Foto: privat
Miriam Friedman Ben-David New-Educator Award – verliehen von der Association for Medical Education in Europe, der größten internationalen Vereinigung für die medizinische Lehre, Dotation: 2 000 Euro. Ausgezeichnet wurde Dr. med. Sören Huwendiek, Master of Medical Education, Assistenzarzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg und Leiter der HeiCuMed-Koordination, Block IV, für sein Engagement in Projekten rund um die Einführung von virtuellen Patienten als innovatives Lerninstrument. Huwendiek leitet das EU-Projekt „Electronic Virtual Patients“ (www.virtualpatients.eu) und das „Longitudinale interdisziplinäre Projekt virtuelle Patienten“ (www.virtuellepatienten.de) in Heidelberg.

Preis zur Förderung der Krebsforschung – verliehen von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Monika-Kutzner-Stiftung, an Prof. Dr. med. Lars Zender, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Leiter einer Nachwuchsforschergruppe an der MHH und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Ausgezeichnet wurde der Wissenschaftler für herausragende Leistungen bei der Erforschung der Zusammenhänge zwischen chronischer Leberschädigung und der Entstehung von Lebertumoren und seine bahnbrechenden Beiträge zum Verständnis der Tumorgenese.

Promotionspreis – verliehen von der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Firma Wyeth-Pharma, an Dr. med. Alexej Barg, Institut für vegetative Physiologie, Universität Münster, zurzeit Assistenzarzt Orthopädie/Unfallchirurgie, Kantonsspital Liestal, Schweiz. Er wird für seine Forschung auf dem Gebiet der Blutgerinnung ausgezeichnet. EB
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