ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2010Elektronische Gesundheitskarte: Eckpunktepapier zur Neuausrichtung vorgelegt

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Elektronische Gesundheitskarte: Eckpunktepapier zur Neuausrichtung vorgelegt

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer haben ein Eckpunktepapier zur Neuausrichtung der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und der Telematikinfrastruktur vorgelegt. Darin fordern sie, dass die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (Gematik) die Interessen ihrer Gesellschafter künftig besser berücksichtigen sollte. In der Vergangenheit sei die Zusammenarbeit unbefriedigend gewesen, da die Gesellschafter nicht ausreichend in die Arbeit der Gematik eingebunden worden seien. „Der Aufbau der Telematikinfrastruktur war zu wenig von dem Ziel getragen, auch einen medizinischen Mehrwert für Patienten und Leistungserbringer zu schaffen“, heißt es in dem Papier. Daher müssten medizinische Anwendungen stärker in den Vordergrund rücken. Ein Schwerpunkt ist dabei die sichere intersektoralen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern.

Foto: ddp
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„Die Gestaltungshoheit für neue Anwendungen und deren Einführung liegt bei der Selbstverwaltung“, betonen die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer, die Bundeszahnärztekammer, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, der Deutsche Apothekerverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft. KBr

@Die Eckpunkte im Internet: www.aerzteblatt.de/1059a

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