ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2010Sondenapplikation: Gute Vorbereitung

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Sondenapplikation: Gute Vorbereitung

Imhoff-Hasse, Susanne

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Constanze Schäfer (Hrsg.), Veit Eck, Maria-Franziska Flock, Monika Zerres: Sondenapplikation von Arzneimitteln für die Kitteltasche. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2010, 424 Seiten, Kunststoffeinband, 34 Euro
Constanze Schäfer (Hrsg.), Veit Eck, Maria-Franziska Flock, Monika Zerres: Sondenapplikation von Arzneimitteln für die Kitteltasche. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2010, 424 Seiten, Kunststoffeinband, 34 Euro
Außer Nahrung sind es vor allem Arzneimittel, die Patienten über Sonden verabreicht werden. Diese Art der Versorgung ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Ärzte. Sie sollten im Einzelfall überlegen, ob ein Medikament durch die Sonde gegeben werden kann, ob dafür womöglich Kapseln geöffnet oder Lösungen verdünnt werden können. Dieses Buch will Ärzten und Pflegern Hilfestellung geben. Die Her-ausgeberin, Apothekerin und Abteilungsleiterin bei der Apothekerkammer Nordrhein, weist darauf hin, dass zwar häufig Tabletten dafür gemörsert werden, dies jedoch als Anwendung außerhalb der Zulassung als „off-label use“ gilt. Mediziner müssten sich hier der eigenen Verantwortung bewusst sein.

Im ersten Teil werden Größe und Material von Ernährungssonden sowie die festen oralen Arzneimittel gesondert von den flüssigen Präparaten sowie den Hilfsstoffen betrachtet. Nach diesem Überblick schließt sich im Hauptteil die Vorstellung einzelner Arzneistoffe und von rund 1 200 Fertigarzneimitteln an. Bei den Wirkstoffen findet man Angaben zum Mindestdurchmesser der Sonden, Spülen der Sonden, zur Vorbereitung des Arzneimittels, wie beispielsweise dem Öffnen von Kapseln, und zur Dosierung.

Da die Applikation von Medikamenten über Sonden zumeist abgestimmt mit Apothekern und Pflegekräften erfolgt, ist dieser Band eine gute Vorbereitung und vor allem ein Nachschlagewerk für Kliniker und Vertragsärzte. Susanne Imhoff-Hasse
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