ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2010Online-Informationssystem: Diagnoseunterstützung für Radiologen

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Online-Informationssystem: Diagnoseunterstützung für Radiologen

Dtsch Arztebl 2010; 107(3): A-90 / B-76 / C-76

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Der schnelle Zugriff auf Referenzabbildungen kann zur Absicherung einer Diagnose hilfreich sein. Foto: Fotolia
Der schnelle Zugriff auf Referenzabbildungen kann zur Absicherung einer Diagnose hilfreich sein. Foto: Fotolia
Nach der Röntgenaufnahme, dem MRT oder CT kommt es auf die richtige Diagnose an: Dazu betrachtet der Radiologe seine Aufnahme am Bildschirm. Die Kunst des Radiologen besteht darin, zu erkennen, was ihm ein Bild zeigt. Als Interpretationshilfe steht ihm künftig ein internetbasiertes Informationssystem des Georg Thieme Verlags, Stuttgart, zur Verfügung. „Thieme RadBase“ unterstützt den Radiologen direkt an seinem Arbeitsplatz bei der Diagnose (www.radbase.thieme.de). Gleichzeitig kann er Informationen in relevanten radiologischen E-Books und elektronischen Zeitschriften des Verlags abrufen.

Will der Arzt beispielsweise bei der Befundung seine Verdachtsdiagnose absichern, erhält er dazu aus der Datenbank innerhalb weniger Sekunden Referenzabbildungen, eine Kurzdefinition der Diagnose und wichtige Informationen zum Krankheitsbild. Auch Differenzialdiagnosen oder typische Fehler bei der Diagnose sind hinterlegt. Von dieser Stelle aus ist der Arzt nur einen Klick entfernt von weiterführenden relevanten Informationen aus Büchern oder Zeitschriften. Diese sind vollständig am Bildschirm abrufbar. Ergänzt wird das radiologische Angebot durch Anatomiewissen: Auszüge aus Anatomieatlanten des Verlags, wie etwa „Prometheus“, sind hinterlegt und den Diagnosen zugeordnet.

Insgesamt stehen derzeit mehr als 40 000 Bilder, 1 000 Diagnosen, ein Vielfaches an relevanten Fällen, rund 40 elektronische Bücher und sechs radiologische Fachzeitschriften in der internetbasierten Datenbank zur Verfügung. Die Inhalte werden kontinuierlich erweitert. EB
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