PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(3): A-92 / B-78 / C-78

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Georg-Haas-Preis – verliehen vom Verband Deutsche Nierenzentren zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses insbesondere im Themenspektrum der Nieren- und Hochdruckkrankheiten. Der mit 2 600 Euro dotierte Preis ging an Dr. med. Malte Philipp Bartram, Köln, für seine Arbeit „Essenzielle Rolle des Tumorsuppressorproteins von Hippel Lindau in der Ziliogenese“ sowie an Julian Paul Michael Hellpap, Hannover, für seine Arbeit „Angiopoietin-2 als Marker der endothelialen Aktivierung bei ANCA-assoziierter Vaskulitis und systemischem Lupus Erythematodes“.

Hans-Walz-Förderpreis – verliehen vom Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung, Dotation: insgesamt 1 500 Euro, gestiftet von der Hans-Walz-Stiftung, für Arbeiten zur Homöopathiegeschichte. Der Preis geht an Dr. Inge Christine Heinz, Hof, und Douglas W. Smith, Toronto, Kanada. Heinz analysierte in ihrer Arbeit das Arzt-Patienten-Verhältnis zwischen Prinzessin Luise von Preußen (1799–1882) und Samuel Hahnemann in den Jahren 1829 bis 1835. Der zweite Preisträger Smith erforschte das Wirken von homöopathischen Laienpraktikern in Hastings County, Kanada, und stellte deren medizinische Praxis von 1859 bis 1955 dar.

Max-Gruban-Preis – verliehen von der Stiftung Urologische Forschung, Dotation: insgesamt 9 000 Euro, an Bianca Nitzsche, Annika Schäfer und Isabel Steiner, Doktorandinnen aus Berlin. Der Preis wurde vergeben als Auszeichnung für hervorragende Forschungsarbeiten über neuartige antiangiogenetische Therapiemöglichkeiten bei urologischen Tumoren, über MicroRNAs in der Uroonkologie und über die Angiogenese beim Prostatakarzinom.

Frank Schneider, Florian Pickert, Simon B. Eickhoff und Peter Falkai. Foto: AstraZeneca
Frank Schneider, Florian Pickert, Simon B. Eickhoff und Peter Falkai. Foto: AstraZeneca
DGPPN-Preise – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit der Stiftung für Seelische Gesundheit. Der mit 25 000 Euro dotierte und von der Firma Astra-Zeneca gestiftete DGPPN-Forschungsförderpreis – Imaging in Psychiatrie und Psychotherapie ging an Prof. Dr. med. Simon B. Eickhoff, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Aachen. Der Preis dient der Förderung junger Wissenschaftler, die erste Erfahrungen mit Bildgebungsmethoden in der Psychiatrie und Psychotherapie haben. Der DGPPN-P reis für affektive Erkrankungen ging an Dr. rer. nat. Eva-Lotta Brakemeier, Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg, Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von Glaxosmithkline. Informationen zu diesen und weiteren Preisen der DGPPN im Internet unter: www.dgppn.de unter der Rubrik „Preise“.

Hans-Liniger-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Dotation: 5 000 Euro, Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Schneiders, Oberarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Dresden. Schneiders wurde für seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu den Materialeigenschaften und der Biokompatibilität eines mit Chondroitinsulfat und Kollagen versetzten Kalziumphosphatzements ausgezeichnet.

Sobek-Forschungspreise – verliehen von der Sobek-Stiftung, Renningen, dem Bundesverband der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft und der Aktion Multiple-Sklerose-Erkrankter. Der mit 100 000 Euro dotierte Sobek-Forschungspreis ging an Prof. Dr. med. Lars Fugger, Lehrstuhlinhaber für Neuroimmunologie, University of Oxford, Großbritannien. Er wurde für seine herausragenden experimentellen Beiträge zur Immunologie der multiplen Sklerose ausgezeichnet und gilt als Pionier der humanisierten transgenen Mausmodelle, mit deren Hilfe die so wichtige Entschlüsselung der Krankheitsmechanismen der multiplen Sklerose möglich wird. Dr. Gurumoorty Krishnamoorty, Arbeitsgruppenleiter im Max-Planck-Institut für Neurobiologie, München-Martinsried, erhielt den Sobek-Nachwuchspreis, Dotation: 10 000 Euro. Er hat auf den Pionierforschungen von Fugger aufgebaut und drei neue transgene Mausmodelle mitentwickelt.

Forschungsstipendium – verliehen vom Deutschen Psoriasis-Bund (DPB), Dotation: 12 000 Euro, gestiftet von der Firma Wyeth-Biopharma, an Dr. Judith Bahmer, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster. Das Thema der wissenschaftlichen Untersuchung von Bahmer sind die psychischen und psychosomatischen Einflussfaktoren auf die Lebensqualität bei Psoriasis und ihre Veränderung durch die Therapie. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema