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LNSLNS Kinder- und Jugendärzte berichten seit vielen Jahren über psychische Stresssymptome bei einem hohen Anteil der Schulkinder. Der Kopfschmerz ist in diesem Zusammenhang sicher ein wichtiger Indikator. Der Schulbereich ist aber als ein bedeutsamer Risikofaktor in der vorliegenden Arbeit vernachlässigt worden. Es ist bekannt, dass alle Ansprüche an das Kind in der Familie, bei Freizeitaktivitäten und vor allem in der Schule als spezifische Reize auf den kindlichen Organismus wirken. Sie sind eine aktive Form der Anpassung des Kindes an Umwelteinflüsse, insbesondere Unterrichtsanforderungen und materiell-hygienischen Bedingungen in der Schule. Kopfschmerzen können ein Merkmal der Überlastung von Kindern durch die Schule sein. Es konnte nachgewiesen werden, dass Unterstufenschüler (1. bis 4. Klasse), die vorrangig in der Mittagszeit unterrichtet wurden, viel häufiger Kopfschmerzen angaben und durch ungünstigere physiologische Messergebnisse auffielen als Kinder mit Vormittagsunterricht (1). Deshalb ist der Ausschluss eines für Schulkinder zeitlich großen Einflussbereiches, der Schule, für ein Forschungsprojekt „Kinder, Jugendliche und Kopfschmerz“ ein Mangel dieser Arbeit.
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0061a

Doz. Dr. sc. med. Edith Ockel
Einbeckerstraße 90
10315 Berlin
E-Mail: drehockel@gmx.de
1.
Ockel, E: Die Belastbarkeit des Kindes im pädagogischen Prozess. Berlin, VEB Verlag Volk und Gesundheit 1973.
2.
Gaßmann J, Vath N, van Gessel H, Kröner-Herwig B: Risk factors for headache in children [Riskofaktoren für Kopfschmerzen bei Kindern]. Dtsch Artzebl Int 2009; 106: 509–16 VOLLTEXT
1. Ockel, E: Die Belastbarkeit des Kindes im pädagogischen Prozess. Berlin, VEB Verlag Volk und Gesundheit 1973.
2. Gaßmann J, Vath N, van Gessel H, Kröner-Herwig B: Risk factors for headache in children [Riskofaktoren für Kopfschmerzen bei Kindern]. Dtsch Artzebl Int 2009; 106: 509–16 VOLLTEXT

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