Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Den Ausführungen von Frau Dr. Ockel stimmen wir gerne uneingeschränkt zu. In der Tat handelt es sich bei der Schule um einen äußerst relevanten Problembereich, der zu Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter führen kann und in der Literatur sehr häufig behandelt wird (1, 2). Nun stehen aber wissenschaftliche Beiträge, deren Ziel eine Veröffentlichung ist, immer der Notwendigkeit gegenüber, den Standards der Manuskriptgestaltung der jeweiligen Zeitschrift mit nicht selten einem deutlich begrenzten Umfang gerecht zu werden.

Unabhängig von diesem wohl vielen Verfassern bekannten Dilemma sind bei der statistischen Auswertung von Studiendaten auch immer sorgfältig die Auswahl und Anwendung adäquater Methoden zu berücksichtigen, deren Voraussetzungen den Autoren unter Umständen weitere Begrenzungen setzen. Gerne möchten wir Sie abschließend darauf hinweisen, dass ein Manuskript mit dem Thema: „Gender-specific predictor analyses for the occurrence of recurrent headaches in German schoolchildren“ (Gaßmann J, van Gessel H, Barke A, Kröner-Herwig B) bei der Zeitschrift „Cephalalgia“ am 18. 8. 2009 zur Begutachtung eingereicht wurde. Hier wurden Variablen des von Ihnen angesprochenen Bereichs „Schule“ analysiert. Es konnte gezeigt werden, dass das Vorhandensein von „Lernschwierigkeiten“ und „dysfunktionalen Copingstrategien“ die Chance bei Mädchen erhöht, rekurrierende Kopfschmerzen zu entwickeln. Insofern konnte die Bedeutsamkeit von Variablen, die die Schule betreffen, zumindest teilweise durch die beschriebene, epidemiologische Längsschnittuntersuchung bestätigt werden.
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0061b

Dipl.-Psych. Jennifer Gaßmann
Psychologische Psychotherapeutin
Abteilung für Klinische Psychologie & Psychotherapie
Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie
Georg-August-Universität Göttingen
Goßlerstraße 14, 37073 Göttingen
E-Mail: jgassma2@gwdg.de

Interessenkonflikt
Die Autorinnen beider Beiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.
1.
Hurrelmann K, Klocke A, Melzer W, Ravens-Sieberer U: WHO-Jugendgesundheitssurvey. Konzept und ausgewählte Ergebnisse für die Bundesrepublik Deutschland. Erziehungswissenschaft 2003; 27: 79–108.
2.
Santinello M, Vieno A, De Vogli R: Primary headache in Italian early adolescents: the role of perceived teacher unfairness. Headache 2009; 49: 366–74 MEDLINE
3.
Gaßmann J, Vath N, van Gessel H, Kröner-Herwig B: Risk factors for headache in children [Riskofaktoren für Kopfschmerzen bei Kindern]. Dtsch Artzebl Int 2009; 106: 509–16 VOLLTEXT
1. Hurrelmann K, Klocke A, Melzer W, Ravens-Sieberer U: WHO-Jugendgesundheitssurvey. Konzept und ausgewählte Ergebnisse für die Bundesrepublik Deutschland. Erziehungswissenschaft 2003; 27: 79–108.
2. Santinello M, Vieno A, De Vogli R: Primary headache in Italian early adolescents: the role of perceived teacher unfairness. Headache 2009; 49: 366–74 MEDLINE
3. Gaßmann J, Vath N, van Gessel H, Kröner-Herwig B: Risk factors for headache in children [Riskofaktoren für Kopfschmerzen bei Kindern]. Dtsch Artzebl Int 2009; 106: 509–16 VOLLTEXT

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema