ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2010Präventionsbericht: Teilnahmerate an Programmen steigt

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Präventionsbericht: Teilnahmerate an Programmen steigt

Dtsch Arztebl 2010; 107(4): A-118 / B-102 / C-102

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Jeder achte gesetzlich Versicherte nimmt an den Präventions- und Gesund­heits­förder­ungsangeboten der Krankenkassen teil. Dies geht aus dem Präventionsbericht 2009 der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) hervor. Circa neun Millionen Menschen nutzten ihm zufolge im Jahr 2008 präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen. Das seien deutlich mehr als im Vorjahr, sagte Karl-Dieter Voß vom Vorstand des GKV-Spitzenverbandes. Die Krankenkassen gaben für Primärprävention und Gesund­heits­förder­ung in Betrieben im Berichtsjahr 2008 knapp 340 Millionen Euro aus.

Hoher Frauenanteil: Drei Viertel der Teilnehmer in Präventionskursen sind weiblich. Foto: Fotolia
Hoher Frauenanteil: Drei Viertel der Teilnehmer in Präventionskursen sind weiblich. Foto: Fotolia
Der Bericht beschreibt zudem die zielgruppengerechten Angebote in Kindertagesstätten und Schulen sowie die individuellen Präventionsangebote der Krankenkassen, die stark genutzt werden (2,1 Millionen Teilnehmer an Kursen, drei Viertel davon weiblich). Spitzenreiter waren Bewegungsangebote (76 Prozent). Angebote zum Thema Suchtmittelkonsum nutzten Männer und Frauen fast gleichermaßen. Auch die Anzahl der Teilnehmer an der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent. Rund 820 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzten die Angebote.

Erstellt wurde der Präventionsbericht vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und vom GKV-Spitzenverband. ER
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