ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2010Andreas Westerfellhaus: Neu an der Spitze des Deutschen Pflegerates

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Andreas Westerfellhaus: Neu an der Spitze des Deutschen Pflegerates

Hibbeler, Birgit

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Andreas Westerfellhaus. Foto: privat
Andreas Westerfellhaus. Foto: privat
Wie sollen die Aufgaben in der medizinischen Versorgung künftig verteilt werden? Das ist eine wichtige Frage, der sich die Berufsgruppen im Gesundheitswesen stellen müssen – nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung und des Ärztemangels.

Auch für Andreas Westerfellhaus (53), den neuen Präsidenten des Deutschen Pflegerates (DPR), steht dieses Thema ganz oben auf der Agenda. Wichtig ist ihm dabei, dass die unterschiedlichen Professionen auf Augenhöhe diskutieren und im Blick haben, was für die Patienten das Beste ist. „Es geht nicht darum, das der eine dem anderen etwas wegnimmt“, erklärt Westerfellhaus. Vielmehr müssten die Berufsgruppen gemeinsam ihren Versorgungsauftrag wahrnehmen. Allerdings seien etwa bei der Übernahme ärztlicher Leistungen durch Pflegekräfte zunächst die Rahmenbedingungen zu klären, damit für alle Beteiligten Rechtssicherheit bestehe. Zugleich setzt sich Westerfellhaus für eine stärkere Position der Pflege ein und plädiert für eine Verkammerung der Pflegeberufe. Auch sollten die Pflegekräfte seiner Meinung nach im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss vertreten sein.

Westerfellhaus ist Intensivpfleger und Betriebswirt. Er ist Geschäftsführer der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen in Gütersloh sowie der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste. Politisch engagiert er sich im Kreisvorstand der CDU Gütersloh. Beim DPR trat er die Nachfolge der langjährigen Präsidentin Marie-Luise Müller (63) an. Birgit Hibbeler
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