ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2010Deutsche-Krebshilfe-Preis

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Deutsche-Krebshilfe-Preis

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Harald Stein und Dagmar Schipanski. Foto: Deutsche Krebshilfe
Harald Stein und Dagmar Schipanski. Foto: Deutsche Krebshilfe
Deutsche-Krebshilfe-Preis
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Harald Stein, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, hat den Deutsche-Krebshilfe-Preis 2008 erhalten. Die Verleihung erfolgte im Rahmen einer Feierstunde in Bonn Mitte Dezember 2009. „Professor Stein wird ausgezeichnet in Anerkennung seiner grundlegenden, weltweit anerkannten Arbeiten auf dem Gebiet der Tumorpathologie“, sagte Prof. Dr. Dagmar Schipanski, deren Amtszeit als Präsidentin der Deutschen Krebshilfe Ende 2009 endete. Besonders verdient gemacht habe sich der Preisträger um die Erforschung bösartiger Lymphsystemkrankheiten. Die Krebshilfe vergab den mit 10 000 Euro dotierten Preis zum 13. Mal.

Stein ist Gründer der „International Lymphoma Study Group (ILSG)“ und hat vor allem bei der Erforschung der malignen Lymphome bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Mit seinen Forschungsarbeiten trug er maßgeblich zum Verständnis der Pathologie und zur Verbesserung der Diagnostik dieser Tumoren bei. Er war federführend beteiligt an der Entwicklung der ersten international anerkannten Konsensusklassifikation der bösartigen Lymphome – bekannt als REAL-Klassifikation. Neben der Klassifikation hat Stein auch neue molekularbiologische Erkenntnisse erzielt. EB

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