ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2010Ärztemangel: Das Studium verbessern
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. . . Um Gottes Willen nicht „mehr Studienplätze“! Es sieht an der Mainzer Uniklinik, wo ich vor mehr als 30 Jahren mal unter eher desolaten Zuständen studierte, in den überfüllten Hörsälen genauso erbärmlich aus wie damals. Das schafft ja gerade die Grundlage für Studienabbrecher und spätere „frühe“ Berufsaussteiger. Der offenbar mehr gefühlte denn reale Mangel an Nachwuchs (damals sprach man von einer Ärzteschwemme, die es auch nie gab) ist ein ganz einfacher Marker und erst in dem Moment real vorhanden, wenn die Gehälter signifikant merklich stärker steigen als in anderen Branchen. Dann, und nur dann, ist es ein Mangel, den es zu beheben gilt. Bis dahin besser auf die Qualität der Ausbildung setzen, die weiterhin nicht mit der in den angelsächsischen Ländern mithalten kann – sorry . . .
Gerhard Schuster, F-75009 Paris
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