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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(6): A-246 / B-216 / C-212

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LNSLNS Else-Kröner-Memorial-Stipendien – verliehen von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Die Dotation beträgt insgesamt 480 000 Euro. Die drei Stipendiaten sind Dr. Florian Grahammer, Institut für Innere Medizin IV, Nephrologie und Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Freiburg, Dr. Helmar Christoph Lehmann, Neurologische Klinik der Universität Düsseldorf, Dr. Istvan Vadasz, Medizinische Klinik II der Universität Gießen. Grahammer beschäftigt sich mit der Wiederherstellung der Filterfunktion der Niere, Lehmann mit chronischen Erkrankungen des Nervensystems und Vadasz mit dem akuten Atemnot-Syndrom bei Erwachsenen.

Daniel Reschke, Christine Hawighorst, Dieter Keese, Annette Finke und Barbara Tschechne (von links). Foto: NIO Niedersachsen
Daniel Reschke, Christine Hawighorst, Dieter Keese, Annette Finke und Barbara Tschechne (von links). Foto: NIO Niedersachsen
Niedersächsischer Krebspreis – verliehen von dem Berufsverband der Niedergelassenen Internistischen Onkologen Niedersachen (NIO Niedersachsen), Dotation: 10 000 Euro. Der Preis ging an das Projekt „Kijuba – ich schaffe es“, der Psychosozialen Krebsberatungsstelle der Osnabrücker Krebsstiftung. „Kijuba“ heißt der grüne Therapiedrache und steht für „Kinder- und Jugendlichen Begleitangebot“, ein Projekt der psychosozialen Krebsberatungsstelle der Osnabrücker Krebsstiftung. Es unterstützt Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die durch die Diagnose Krebs und die Behandlung einen massiven Einschnitt in ihr Leben erfahren.
Esther von Stebut-Borschitz. Foto: privat
Esther von Stebut-Borschitz. Foto: privat
Preis für Tropenmedizin – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von der Firma Bayer-Vital, für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Tropenmedizin und der internationalen Gesundheitswissenschaften.
Prof. Dr. med. Esther von Stebut-Borschitz, Universitätshautklinik in Mainz, erhielt den Preis für ihre Untersuchungen zur Immunologie der Leishmaniose.

Ernst-Jung-Preis für Medizin – verliehen von der Ernst-Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Hamburg, Dotation: jeweils 150 000 Euro, an Prof. Stephan Young MD, Dept. of Medicine, Div. of Cardiology/UCLA Los Angeles, USA, für seine Arbeiten zum Lipidstoffwechsel. Prof. Peter Cameliet MD, PhD, Vesalius Research Center, University of Leuven, Belgien, erhält die Auszeichnung für seine Forschungen zu genetisch modifizierten Modellen der Thrombose sowie zu kardiovaskulären Erkrankungen. Mit der Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold, ebenfalls verliehen von der Ernst-Jung-Stiftung, wurde Prof. Dr. med. Klaus Rjewsky, Immune Disease Institute, Children’s Hospital Boston (Harvard Medical School), USA, für sein Lebenswerk um die Entwicklung und den Gebrauch von Mutanten der Maus als Tiermodelle zur Analyse und Entwicklung der B-Lymphozyten und zur Aufklärung der Mechanismen im Morbus Hodgkin geehrt. Der Medaillenträger darf einen Stipendiaten benennen, der ein Stipendium in Höhe von 30 000 Euro erhält. Der Ernst-Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung, Dotation: 180 000 Euro, ging an Dr. med. Annett Halle, Institut für Neuropathologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, für ihre medizinische Forschung zur Bedeutung entzündungsauslösender Stoffe in der Alzheimer-Erkrankung. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung junge Nachwuchsmediziner aus, die nach mindestens zweijähriger Forschungsarbeit im Ausland nach Deutschland zurückkehren, wissenschaftlich arbeiten und gleichzeitig ihre Facharztausbildung vollenden. EB
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