ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2010Raymond Voltz: Für ein lebenswertes Leben bis zuletzt

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Raymond Voltz: Für ein lebenswertes Leben bis zuletzt

Dtsch Arztebl 2010; 107(7): A-288 / B-253 / C-249

Klinkhammer, Gisela

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Raymond VoltzFoto: Palliativzentrum Köln
Raymond Voltz
Foto: Palliativzentrum Köln
„Wir können nichts mehr für Sie tun . . .“ – dieser Satz, früher oft von Ärzten ausgesprochen, muss heute nicht mehr gelten. „Wir können etwas für sterbenskranke Menschen tun – wir können sie nicht mehr heilen, aber wir können ihnen ein lebenswertes Leben bis zuletzt ermöglichen“, sagte Prof. Dr. med. Raymond Voltz anlässlich der Vorstellung seiner Stiftungsprofessur im Jahr 2005 in Köln. Eine optimale Symptomkontrolle sei die Basis dafür, dass sich die Patienten mit dem nahenden Tod auseinandersetzen, die letzten Dinge regeln, sich in Ruhe verabschieden könnten. Jetzt feierte der Lehrstuhl Palliativmedizin in Köln sein fünfjähriges Bestehen. Er war der dritte in Deutschland und der erste von mittlerweile sechs bestehenden beziehungsweise fest geplanten, die mit Hilfe der Deutschen Krebshilfe eingerichtet werden konnten.

Voltz, der am 9. Juli 1963 in Zürich geboren wurde, engagierte sich bereits seit seiner Famulatur in einem Hospiz in Schottland für die Hospizidee. 1994 wurde er Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und im September 2005 deren Vizepräsident. Der Direktor des Zentrums für Palliativmedizin in Köln ist außerdem Ärztlicher Beirat und Reviewer in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften. Im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichte er bereits mehrere Beiträge. Wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind unter anderem die Weiterentwicklung und Evaluation palliativmedizinischer Strukturen sowie die Palliativmedizin bei neurologischen Erkrankungen. Gisela Klinkhammer
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