ArchivDeutsches Ärzteblatt25/1997Pflegeversicherung: Qualität der Gutachten verbessern

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Pflegeversicherung: Qualität der Gutachten verbessern

EB

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LNSLNS SIEGBURG. Die Spitzenverbände der Pflegekassen haben gemeinsam mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen und anderen Organisationen die bisherige Begutachtungsanleitung, anhand derer die Pflegebedürftigkeit festgestellt und Betroffene in die Pflegestufen nach dem Pflegeversicherungsgesetz eingestuft werden, grundlegend überarbeitet. Grund dafür war nach Angaben der Verbände die öffentliche Kritik, die an der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst geäußert worden war.
Die überarbeiteten Begutachtungs-Richtlinien, die am 1. Juni in Kraft getreten sind, sollen stärker als bisher eine einheitliche Begutachtung gewährleisten. Dazu seien unter anderem die Kriterien zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit präzisiert worden. Künftig könne damit auch der besondere Hilfebedarf psychisch Kranker und geistig Behinderter besser berücksichtigt werden.
Wie die Verbände weiter mitteilten, sind gleichzeitig Maßnahmen zur Qualitätssicherung getroffen worden, die es erlauben, die Begutachtungsergebnisse aller Medizinischen Dienste in den einzelnen Bundesländern miteinander zu vergleichen. Fehlentwicklungen könne so rechtzeitig entgegengewirkt werden. Außerdem enthielten die Richtlinien Grundsätze zur Fort- und Weiterbildung der Gutachter. EB
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