ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2010PKV-Basistarif: Einigung mit Honorarverlust

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PKV-Basistarif: Einigung mit Honorarverlust

Rieser, Sabine

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Leistungen im PKV-Basistarif werden ab April geringer als bisher vergütet. Foto: ddp
Leistungen im PKV-Basistarif werden ab April geringer als bisher vergütet. Foto: ddp
Für privat Krankenversicherte, die nach dem Basistarif abgesichert sind, erhalten Ärzte vom 1. April 2010 an weniger Geld als bisher. Laborleistungen werden demnach mit dem 0,9-Fachen des Gebührensatzes der Amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vergütet, Leistungen der Abschnitte A, E und O mit dem 1,0-Fachen, alle übrigen Leistungen mit dem 1,2-fachen Steigerungssatz. Bisher lag die Spanne gemäß den Vorgaben in § 75 Absatz 3 a SGB V zwischen 1,38 und 1,8. Um einer Schlichtung zuvorzukommen, einigten sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) im Einvernehmen mit den Beihilfeträgern auf diesen Kompromiss. Beide Seiten scheinen mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Die KBV wehrte erfolgreich ab, die Vergütungsvorgaben im Basistarif in weiten Bereichen auf den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) umzustellen, der für gesetzlich Versicherte gilt. Die Honorarverluste sind überschaubar, da bislang noch nicht einmal 15 000 Privatversicherte den Basistarif gewählt haben.

Um Werbestrategien der PKV für diesen Tarif zuvorzukommen, sieht die Einigung zudem vor, dass der Vertrag umgehend gekündigt werden kann, falls mehr als 100 000 Versicherte den Basistarif gewählt haben. Ansonsten gilt die Vereinbarung zunächst bis 31. Dezember 2012. Verhandlungen zwischen der PKV und der KBV mit dem Ziel, die vorgegebenen Steigerungssätze abzulösen, scheiterten bislang. Deshalb rief die PKV Ende 2009 das Schiedsamt an. Rie

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