ArchivDeutsches Ärzteblatt25/1997Hessen: Mehr Ärzte ohne Beschäftigung

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Hessen: Mehr Ärzte ohne Beschäftigung

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LNSLNS FRANKFURT/M: Im Bereich der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen wuchs 1996 der Anteil der Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit, die entweder vorübergehend oder dauernd arbeitslos oder im Ruhestand sind, gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent auf rund 4 300 Ärztinnen und Ärzte. Die Dunkelziffer der arbeitsloseen Ärztinnen und Ärzte dürfte jedoch höher sein, da nur für bisher berufstätige Ärzte eine gesetzliche Meldepflicht gilt.
Ende 1996 waren in Hessen 26 005 Ärztinnen und Ärzte registriert, zwei Prozent mehr als Ende 1995. Die "Arztdichte" in Hessen beträgt 280 Einwohner je Arzt. In freier Praxis waren Ende 1996 rund 8 600 Ärztinnen und Ärzte tätig, darunter 58 Prozent Fachärzte und 26 Prozent Allgemeinärzte. Rund 16 Prozent (1 414) waren praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung. Die Zahl der Allgemeinärzte nahm im vergangenen Jahr um 20 Prozent zu, die Zahl der praktischen Ärzte fiel um neun Prozent.
In Krankenhäusern waren rund 8 700 Ärztinnen und Ärzte tätig, davon 90 Prozent in nichtleitenden Positionen. Bei Behörden waren rund vier Prozent weniger beschäftigt als ein Jahr zuvor. Das prozentuale Verhältnis von Ärzten zu Ärztinnen liegt in Hessen bei rund zwei Drittel zu gut einem Drittel. EB
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