ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2010Geldanlage: Zum Schutz der Anleger
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. . . Es hätte der Sache und den Lesern mehr gedient, wenn Börsebius darauf hingewiesen hätte, dass eine Schließung offener Immobilienfonds in allererster Linie dem Schutz der Anleger dient, die in ihrer Anlage zu Recht eine langfristige, solide und werthaltige Kapitalanlage sehen. Das Problem sind institutionelle Anleger (Banken, Versicherungen, Dachfonds u. Ä.), die solche Fonds zur kurzfristigen Geldanlage missbrauchen, weil sie dort kurzfristig mehr Rendite als bei Festgeldanlagen, Geldmarktfonds u. Ä. erzielen. Diese Anleger haben auch keine Hemmungen, die Millionen nach ein paar Wochen oder Monaten rigoros wieder abzuziehen, wenn sie eine bessere Anlagemöglichkeit gefunden haben. Offene Immobilienfonds haben keine Möglichkeit, sich vor solcher Pervertierung zu schützen. Ausgenommen die vom Gesetzgeber bewusst und ausdrücklich geschaffene Möglichkeit der Aussetzung der Anteilsrücknahme. Nun jaulen die getretenen Hunde, und Börsebius redet von Verhohnepiepelung der Anleger. Merke: Zwei Milliarden Euro werden nicht von normalen Anlegern und nicht über Makler zurückgefordert!
Dieter Bahnemann, nilamed, Unternehmensberatung für Ärzte und Zahnärzte, 04129 Leipzig
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