ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 1/2010Standpunkt: Investitionen – Hausbank fordern

SUPPLEMENT: PRAXiS

Standpunkt: Investitionen – Hausbank fordern

Dtsch Arztebl 2010; 107(8): [1]

Flintrop, Jens

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LNSLNS Angesichts der Wirtschaftskrise und der oft als unsicher eingestuften eigenen Honorarsituation, scheuen viele niedergelassene Ärzte Investitionen in ihre Praxen. Dabei sind diese oft überfällig: Die technischen Geräte gewährleisten nicht mehr die bestmögliche Medizin, das Inventar macht alles andere als einen einladenden Eindruck.

Um dem Investitionsstau in den Praxen zu begegnen, haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die KfW Bankengruppe nun eine Kampagne gestartet. Ziel ist es, die Ärzte auf die öffentlichen Förderprogramme aufmerksam zu machen. Der KBV geht es um die Versorgungsqualität. Die KfW- will das Ärgernis umgehen, dass Banken ihre Kunden in vielen Fällen nicht über ihre zinsgünstigeren Kredite informieren.

Letzteres ist auch für die Ärzte ein Problem – kostet sie doch jeder Prozentpunkt, den der Kredit bei der Hausbank teurer ist, bares Geld. Praxisinhaber, die sich für den Kauf von Medizintechnik Geld leihen wollen, sind deshalb gut beraten, ihre Bank mit den KfW-Programmen zu konfrontieren. Welche Zinssätze oder tilgungsfreie Zeiten diese beinhalten, darüber können sich Investitionswillige bei Veranstaltungen ihrer Kassenärztlichen Vereinigung informieren. Termine unter: www.kbv.de/24676.html.
Jens Flintrop
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