ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 1/2010Elektronische Patientenakte für Palliativnetz

SUPPLEMENT: PRAXiS

Elektronische Patientenakte für Palliativnetz

Dtsch Arztebl 2010; 107(8): [7]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS In Bochum wird eine elektronische Patientenakte zur palliativmedizinischen Versorgung erprobt. Ziel ist es, Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern und Pflegekräften damit alle zur Behandlung notwendigen Informationen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das gemeinsame Projekt des Palliativnetzes Bochum und der Ärztekammer Westfalen-Lippe für zwei Jahre mit knapp 200 000 Euro.

Das „Informationssystem palliativcare. nrw“ solle eine bessere Versorgung und schmerzmedizinische Behandlung schwerstkranker und sterbender Menschen ermöglichen und dazu beitragen, unnötige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden und im Notfall qualifizierte Ärzte schnell zur Verfügung zu stellen, betonte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann in Bochum bei der Übergabe des Förderbescheides.

Das Projekt soll bundesweiten Modellcharakter für die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Palliativnetzen haben und die Kommunikation und Dokumentation unterstützen. Laumann: „Wir sammeln aber nicht nur Erfahrungen beim Einsatz neuer Technologien in der palliativmedizinischen Versorgung. Darüber hinaus erwarte ich auch Empfehlungen für den Einsatz in anderen gesundheitlichen Handlungsfeldern.“ Das Informationssystem sei damit ein wichtiger Baustein der Landesinitiative „eGesundheit.nrw“ (www.eGesundheit.nrw.de). KBr
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