ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2010Wildor Hollmann: Ein Leben für die Sportmedizin

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Wildor Hollmann: Ein Leben für die Sportmedizin

Hibbeler, Birgit

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Wildor HollmannFoto: DSHS Köln
Wildor Hollmann
Foto: DSHS Köln
Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wildor Hollmann, langjähriger Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln, ist am 30. Januar 85 Jahre alt geworden.

Hollmann hat sein Fachgebiet geprägt und vorangetrieben wie kaum ein anderer. Er gilt als Nestor der deutschen und Motor der internationalen Sportmedizin. Die Liste seiner haupt- und ehrenamtlichen Funktionen ist lang: Als Rektor der DSHS erreichte er deren Anerkennung als eigenständige Universität. Viele Jahre war der gebürtige Sauerländer Präsident des Deutschen Sportärztebundes und des Weltverbandes für Sportmedizin. Darüber hinaus bekleidete er das Präsidentenamt der Deutschen Olympischen Gesellschaft. 20 Jahre lang betreute er die deutsche Fußballnationalmannschaft als Arzt und wissenschaftlicher Berater.

In seinen Forschungsarbeiten widmete er sich besonders dem Einfluss von Training sowie von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe. Er führte grundlegende Untersuchungen zur Leistungsdiagnostik und Prävention durch.

Für seine herausragenden Verdienste wurde er mehrfach geehrt: So erhielt Hollmann neben zahlreichen Ehrendoktorwürden das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband sowie die -Paracelsus-Medaille als höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft. Birgit Hibbeler

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