ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2010Bologna-Prozess: Mehr Geld für die Lehre

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Bologna-Prozess: Mehr Geld für die Lehre

PP 9, Ausgabe März 2010, Seite 101

Richter-Kuhlmann, Eva

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Bachelor und Master: 80 Prozent der Studiengänge sind inzwischen umgewandelt – Ausnahme ist die Medizin. Foto: Caro
Bachelor und Master: 80 Prozent der Studiengänge sind inzwischen umgewandelt – Ausnahme ist die Medizin. Foto: Caro
Deutliche Kritik an der europaweiten Hochschulreform, dem Bologna-Prozess, übten Ende Januar Hochschulexperten anlässlich eines Fachgesprächs des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung in Berlin. Sie forderten dabei mehr Geld für die Hochschulen, um die Lehre zu verbessern und einen Anstieg der Studierendenzahlen zu verkraften. Umgewandelt in die Bachelor-/Masterstruktur sind zum Wintersemester 2009/2010 fast 80 Prozent der Studiengänge, die Humanmedizin ist nach wie vor ausgenommen. Nach Ansicht von Prof. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, sind viele Umstellungsprobleme der jahrzehntelangen Unterfinanzierung des Hochschulwesens geschuldet. Um die Qualität der Lehre zu verbessern, forderte er mehr langfristige Stellen für Professoren und Tutoren. Schätzungsweise eine Milliarde Euro pro Jahr seien dafür zusätzlich notwendig. Zudem sprach sich der Wissenschaftsratsvorsitzende für ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern aus. Notwendig sei auch ein Ausbau der „räumlichen Infrastruktur“ der Hochschulen. ER
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