ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2010Wolfgang Panter: Ideenreich, tatkräftig und ausgleichend

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Wolfgang Panter: Ideenreich, tatkräftig und ausgleichend

Dtsch Arztebl 2010; 107(10): A-449 / B-397 / C-387

Maas, Hans-Jürgen

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Wolfgang Panter. Foto: privat
Wolfgang Panter. Foto: privat
Die Förderung der Qualität der arbeitsmedizinischen Betreuung, die Integration des präventiv ausgerichteten Fachgebiets Arbeitsmedizin in das medizinische Versorgungssystem sowie die Initiierung von Maßnahmen der Gesund­heits­förder­ung, Prävention und Rehabilitation in den Betrieben – dies sind nur die wichtigsten berufspolitischen Meilensteine, die Dr. med. Wolfgang Panter (60) als Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte und als stellvertretender Vorsitzender des Bundes­ärzte­kammer-Ausschusses „Arbeitsmedizin“ ins Rollen gebracht hat.

Panter ist ein überaus engagierten Verfechter ärztlicher Selbstverwaltung und damit einer freiheitlichen und unabhängigen ärztlichen Berufsausübung (hier natürlich vor allem im Bereich der betriebsärztlichen Tätigkeit). Dabei ist seine ruhige, sachliche und ausgleichende Art immer wieder ein Garant für sachorientierte Lösungen, auch und gerade bei kontrovers geführten Auseinandersetzungen. Der leitende Betriebsarzt der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann in Duisburg versteht sich als Anwalt für eine qualitativ hochstehende betriebsärztliche Versorgung der Beschäftigten in den Betrieben und Unternehmen. Sein ideenreicher und tatkräftiger Einsatz für die ärztliche Berufspolitik hat zu bedeutsamen Anstößen und Beiträgen geführt, welche richtungsweisend für die Weiterentwicklung der Arbeits- und Betriebsmedizin sowie der betriebsärztlichen Versorgung geworden sind.

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Panter am 25. Februar im rheinischen Langenfeld mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Dr. Hans-Jürgen Maas
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