ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1997Hepatitis B: Impfung genehmigt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Hepatitis B: Impfung genehmigt

Hüsgen, Harald

Zu dem Leserbrief "Kassen haben recht" von Prof. Dr. med. Dietrich Feist in Heft 20/1997, der sich auf den Beitrag "Hepatitis-B-Impfung für Kinder erstatten - Empfehlung der STIKO" von Prof. Dr. med. Meinrad A. Koch in Heft 15/1997 bezog
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LNSLNS . . . Ich habe in meiner Praxis die Impfung für Neugeborene eingeführt - und selbstverständlich gibt es keinen Grund, den Eltern für Neugeborene eine Impfung anzuraten, den älteren Geschwistern diese dann aber vorenthalten zu wollen. Nachdem im letzten Rundschreiben der KV Nordrhein eine solche Einschränkung noch veröffentlicht worden war, habe ich inzwischen mit zahlreichen Krankenkassen und Verbänden Kontakt aufgenommen mit dem Ergebnis, daß der VdAK für das Gebiet Krefeld die uneingeschränkte Impfung zu Lasten der Ersatzkassen genehmigt hat, ebenso zahlreiche BKK (in mühevoller Einzelabfrage nachgefragt). Lediglich die IKK kann sich bislang nicht zu einer klaren Stellungnahme durchringen: ". . . man halte sich an die Empfehlungen der STIKO . . . ", aber nur, soweit die Lesart den Kassenvertretern gefällt. Von der in der STIKO-Empfehlung enthaltenen Aufforderung, bei jedem Arztbesuch den Impfpaß zu kontrollieren und gegebenenfalls bislang versäumte Impfungen nachzuholen, nimmt man (noch) keine Kenntnis.
Harald Hüsgen, Buchenweg 20, 47877 Willich
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