ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1997Ehemaliger Chemnitzer AOK-Chef angeklagt

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Ehemaliger Chemnitzer AOK-Chef angeklagt

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LNSLNS CHEMNITZ. Gegen den ehemaligen Geschäftsführer der AOK-Chemnitz, Ewald Matejka, hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Veruntreuung von 11,5 Millionen DM aus dem Vermögen der Kasse erhoben. Den Ermittlungen zufolge soll der 45jährige von 1991 bis 1994 für rund 18 Millionen DM Computerprogramme zu völlig überhöhten Preisen bei mehreren bayerischen Firmen bestellt haben, welche zum Teil nicht einmal ausgeliefert worden waren. Der erzielte Gewinn wurde zwischen den vier Geschäftspartnern, denen die Staatsanwaltschaft Beihilfe zur Untreue zur Last legt, und Matejka geteilt. Auslöser für die Untersuchung war der Stellvertreter des AOK-Managers, der auffiel, weil er seine Dienstwohnung zum Preis von 500 000 DM auf Kassenkosten sanieren ließ. Matejka sitzt seit September 1996 in Untersuchungshaft, die weiteren Beschuldigten befinden sich den Angaben zufolge noch auf freiem Fuß. afp
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