ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2010Kein sicherer Infektionsschutz
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LNSLNS Der ausführlich zitierte Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist besonders für erkrankte Patienten im Rahmen der Zumutbarkeit geeignet, um Aerosolabgabe in die Umgebung vor allem beim Husten zu vermindern.

Für das medizinische Personal ist er in der angegebenen Form als chirurgischer Mundschutz nur allgemein vorbeugend vor allem im Sinne des Patienten-und Drittschutzes zu diskutieren.

Für das betreuende medizinische Personal von grippeinfizierten Patienten stellt dieser MNS jedoch keinen sicheren Infektionsschutz dar, und wäre daher nach den Regeln der zuständigen Unfallversicherungsträger und Arbeitsschutzbehörden durch geprüfte FFP-Masken, der empfohlenen Partikelschutzklassen 1, 2 oder 3 entsprechend der Expositionsgefahr zu ersetzen. (Siehe auch Hinweise der GUV vom 30. 4. 2009 – Presseinformation der BGW – sowie Beschluss des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe – ABAS – 609 v. Dez. 2006).
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0193c

Götz J. Friedenberg
Cheruskerstraße 32
10829 Berlin
1.
Wicker S, Rabenau HF, Kempf V, Brandt C: Vaccination against classical influenza in health-care workers: self-protection and patient protection [Impfung gegen die klassische Influenza bei medizinischem Personal: Selbstschutz und Patientenschutz]. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(36): 567–72. VOLLTEXT
1. Wicker S, Rabenau HF, Kempf V, Brandt C: Vaccination against classical influenza in health-care workers: self-protection and patient protection [Impfung gegen die klassische Influenza bei medizinischem Personal: Selbstschutz und Patientenschutz]. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(36): 567–72. VOLLTEXT

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