ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2010Michael Baumann: Neuer Regierungsberater

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Michael Baumann: Neuer Regierungsberater

Dtsch Arztebl 2010; 107(11): A-503 / B-441 / C-433

Richter-Kuhlmann, Eva

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Michael Baumann. Foto: Universitäts-KrebsCentrum Dresden
Michael Baumann. Foto: Universitäts-KrebsCentrum Dresden
Weißer Kittel und dunkles Jackett sind für ihn bereits seit längerem kein Widerspruch: Prof. Dr. med. Michael Baumann ist nicht nur Arzt und Forscher, sondern auch Manager. In der sächsischen Landeshauptstadt gründete der Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus im Jahr 2005 das Zentrum für Innovationskompetenz für „Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie“ (OncoRay), das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Seitdem arbeitet Baumann sehr eng mit Partnern aus der Industrie sowie mit anderen Zentren für Innovationskompetenz zusammen.

Baumanns Fähigkeit, über die Grenzen seines Fachgebiets hinauszuschauen, hat sich herumgespro-chen: Anfang März erhielt der 47-Jährige überraschend einen Anruf aus dem BMBF. Bun­des­for­schungs­minis­terin Annette Schavan (CDU) berief ihn als Fachexperten für Gesundheit in die Forschungsunion Wirtschaft/Wissenschaft des Ministeriums. In dem unabhängigen 25-köpfigen Bera-tungsgremium soll der Radioonkologe im Auftrag der Bundesregierung die Hightechstrategie für Deutschland weiterentwickeln, Forschung und Industrie zusammenführen sowie Perspektiven für die nächsten Jahre aufzeigen.

Baumann nahm die Aufgabe gern an. „Es ist wichtig, dass wir über den Tag und die eigene Disziplin hin-ausschauen“, erklärte er. Einsetzen möchte sich Baumann besonders für bessere Forschungsstrukturen, Nachwuchsforscher sowie eine intensivere Kooperation von Grundlagenforschern und Klinikern. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann
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