ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1997Wer ist gefährdet - was verrät Melanome?

POLITIK: Medizinreport

Wer ist gefährdet - was verrät Melanome?

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Weiße sind durch das maligne Melanom zehnmal stärker gefährdet als Schwarze. Unter den Weißen tragen wiederum die Hellhäutigen das größere Risiko. Die Blonden und Blauäugigen, die leicht einen Sonnenbrand bekommen, aber nie richtig braun werden, sind am stärksten gefährdet.
Maligne Melanome in der Familien- oder Eigenanamnese sind ebenso ein Risikofaktor wie ungewöhnliche, dysplastische Muttermale, zumal wenn sie größer als sechs Millimeter im Durchmesser und von unregelmäßiger Form sind. Verdächtig ist immer, wenn ein größeres Mal neu auftaucht oder ein bestehendes sich zu verändern beginnt. Auf folgendes ist zu achten:
c Die Farbe verändert sich. Von hellbraun über dunkelbraun bis schwarz treten unterschiedliche Pigmentierungen auf; dazwischen finden sich rote und blaue Elemente; die Farbtöne scheinen in die umgebende Haut zu versickern.
c Das Plateau verändert sich. Ein pigmentiertes Areal, das vorher flach oder nur leicht erhaben war, beginnt in die Höhe zu streben.
c Die Oberfläche verändert sich. Es entstehen Schuppen und Erosionen; es näßt, ulzeriert oder blutet.
c Die umgebende Haut verändert sich. Sie wird rot oder schwillt an; in der Nähe des Mals, aber nicht mit ihm zusammenhängend, bilden sich verfärbte Zonen.
c Die Konsistenz ändert sich. Das Mal wird weicher oder härter; es ist auf einmal zu fühlen; es juckt, ist druckempfindlich oder schmerzt.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote