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LNSLNS Rückwärtsfahren - kann teuer werden. Wer rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt auf die Straße fährt und dabei einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug verursacht, bleibt in der Regel auf seinem eigenen Schaden sitzen. So entschied das Oberlandesgericht Hamm. Die Richter wiesen die Klage eines Rückwärtsfahrers auf Schadensersatz ab. Zum einen konnten sie keine Schuld bei dem auf der Straße fahrenden Verkehrsteilnehmer erkennen, zum anderen habe der Kläger - was schwerer wog - den anderen Fahrer gefährdet. (Az.: 32 U 95/95) rco


Mobiltelefon - Legt ein Autofahrer ein "wertvolles und stoßempfindliches Gerät (hier: ein Mobiltelefon) ungesichert im Fahrzeuginnenraum" ab, so hat er wegen großer Fahrlässigkeit keinen Anspruch aus seiner Kaskoversicherung, wenn er nach dem herunterfallenden Gerät greift, dadurch abgelenkt wird und vor ein parkendes Auto fährt (Oberlandesgericht Düsseldorf, Az.: 10 U 213/95). WB


Wildunfall - Weicht ein Autofahrer einem Reh (oder einem anderen Haarwild) aus und kommt er deswegen von der Straße ab, so muß seine Teilkaskoversicherung den Schaden am Wagen auch ohne Zusammenstoß ersetzen, wenn der Fahrzeuglenker befürchten mußte, daß sein Gefährt durch den Aufprall des Tieres erheblich beschädigt worden wäre (Landgericht Passau, Az.: 3 S 48/96). WB

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