ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2010Verbraucherschützer: Abschaffung der PKV gefordert

AKTUELL

Verbraucherschützer: Abschaffung der PKV gefordert

Dtsch Arztebl 2010; 107(12): A-524 / B-460 / C-452

Richter-Kuhlmann, Eva

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Um den hohen Kosten im Gesundheitssystem entgegenzuwirken, fordern Verbraucherschützer eine Auflösung der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV). Es sei nicht nachvollziehbar, dass eine identische Leistung je nach Kassenzugehörigkeit unterschiedlich viel wert sei, sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, Anfang März. Das ineffiziente Nebeneinander von privater und gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung müsse ein Ende haben.

Angeprangert werden vom vzbv ferner die hohen Ausgaben im Gesundheitswesen. Die großen Posten Krankenhaus, Arzneimittel und ärztliche Versorgung gehörten auf den Prüfstand. Dort schlummerten „erhebliche Reserven“. Die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler (FDP), die Arzneimittelhersteller zu Preisverhandlungen zu zwingen, begrüßen die Verbraucherschützer. Für unproblematisch hält der vzbv die Kopfpauschale. Weder bei Einführung der Gesundheitsprämie noch bei Fortführung des bestehenden Systems werde Unglück über Deutschland hereinbrechen, meinte Billen. ER
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema