ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2010Internet-TV: Angeborene Immundefekte

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Internet-TV: Angeborene Immundefekte

Dtsch Arztebl 2010; 107(12): A-554 / B-483 / C-475

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Mikroskop - aufnahme einer Lymphozyte. Foto: Wikipedia
Mikroskop - aufnahme einer Lymphozyte. Foto: Wikipedia
Was ist ein angeborener Immundefekt? Warum ist die frühe Diagnose lebensrettend? Welche Therapieformen gibt es, und wer ist der richtige Ansprechpartner für Patienten und mögliche Betroffene? Diese Fragen werden auf www.dsai.tv, der TV-Plattform für angeborene Immundefekte, beantwortet. Die Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V. (dsai) will mit dem In-formationsangebot die Öffentlichkeit über angeborene Immundefekte aufklären sowie Ärzte und mögliche Betroffene für das Krankheitsbild sensibilisieren.

Expertenschätzungen zufolge leiden in Deutschland circa 100 000 Menschen an einem angeborenen Immundefekt. Vor allem Kinder und Jugendliche gehören zu den Betroffenen. Doch nur 2 000 Patienten sind bisher diagnostiziert, denn der Defekt wird aufgrund seines unspezifischen Krankheitsbildes von Ärzten häufig gar nicht oder erst viel zu spät erkannt.

Patienten können über ihre Erfahrungen berichten und Immunologie-Experten sowie niedergelassene Ärzte Lehrfilme zum Thema einstellen. Die ersten Videos sind bereits online, darunter Berichte aus Immundefektambulanzen, Fakten zu Behandlungskosten, die politische Arbeit der Selbsthilfegruppe – das interaktive Portal bündelt die relevanten Informationen zum Thema. EB
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