ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2010Präklinische Tumorforschung: Molekulare Bildgebung

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Präklinische Tumorforschung: Molekulare Bildgebung

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LNSLNS Anfang 2010 ist das Kooperationsvorhaben „Forschungssatellit für eine beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte (ForSaTum)“ gestartet. Ziel des Projekts ist ein Versuchsmodell zur beschleunigten Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte. Viele onkologische Diagnose- und Therapieansätze leiden unter hohen Entwicklungskosten und mangelnder klinischer Effizienz. „Nicht-invasive Bildgebung ermöglicht die Erhebung physiologischer und molekularer Informationen, welche die Aussagekraft präklinischer Studien erhöhen und die Zahl klinisch scheiternder Behandlungsansätze vermindern kann. Zudem senkt sie signifikant Versuchstierzahlen und Entwicklungskosten“, erklärte Prof. Dr. Fabian Kiessling, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Molekulare Bildgebung an der RWTH Aachen und Leiter des Konsortiums. Durch ForSaTum sollen wesentliche Komponenten der präklinischen Tumorforschung vereinigt werden: Zusätzlich zur Entwicklung einer tierexperimentellen Plattform und innovativer molekularer Nachweismethoden stehen die molekulare Bildgebung und die IT-basierte Vernetzung der Komponenten im Zentrum. Langfristig ist der Ausbau der Infrastrukturen für die klinische Prüfung vorgesehen. Das Projekt wird in einer dreijährigen Laufzeit mit 7,6 Millionen Euro im Rahmen des EU-NRW-Ziel-2-Programms (www.ziel2-nrw.de) gefördert. EB

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