ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2010Präklinische Tumorforschung: Molekulare Bildgebung

TECHNIK

Präklinische Tumorforschung: Molekulare Bildgebung

Dtsch Arztebl 2010; 107(12): A-563 / B-490 / C-482

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Anfang 2010 ist das Kooperationsvorhaben „Forschungssatellit für eine beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte (ForSaTum)“ gestartet. Ziel des Projekts ist ein Versuchsmodell zur beschleunigten Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte. Viele onkologische Diagnose- und Therapieansätze leiden unter hohen Entwicklungskosten und mangelnder klinischer Effizienz. „Nicht-invasive Bildgebung ermöglicht die Erhebung physiologischer und molekularer Informationen, welche die Aussagekraft präklinischer Studien erhöhen und die Zahl klinisch scheiternder Behandlungsansätze vermindern kann. Zudem senkt sie signifikant Versuchstierzahlen und Entwicklungskosten“, erklärte Prof. Dr. Fabian Kiessling, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Molekulare Bildgebung an der RWTH Aachen und Leiter des Konsortiums. Durch ForSaTum sollen wesentliche Komponenten der präklinischen Tumorforschung vereinigt werden: Zusätzlich zur Entwicklung einer tierexperimentellen Plattform und innovativer molekularer Nachweismethoden stehen die molekulare Bildgebung und die IT-basierte Vernetzung der Komponenten im Zentrum. Langfristig ist der Ausbau der Infrastrukturen für die klinische Prüfung vorgesehen. Das Projekt wird in einer dreijährigen Laufzeit mit 7,6 Millionen Euro im Rahmen des EU-NRW-Ziel-2-Programms (www.ziel2-nrw.de) gefördert. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema