ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1997Datenschutz auch für Prominente

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Datenschutz auch für Prominente

Korzilius, Heike

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LNSLNS MÜNCHEN. Die Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer will berufsrechtlich prüfen lassen, ob Prof. Dr. med. Julius Hackethal seine ärztlichen Berufspflichten verletzt hat. Das geht aus einer Mitteilung der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer hervor. Anlaß sind die Presseberichte über die Behandlung des Schauspielers Helmut Fischer durch Hackethal. Der Vorstand der Kammer stellt dazu fest, daß auch prominente Patienten unter dem Schutz der ärztlichen Schweigepflicht stehen. Zudem unterliege auch der Arzt, der einen prominenten Patienten behandelt, dem berufsrechtlichen Werbeverbot.
Hackethal hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Es sei der ausdrückliche Wunsch von Helmut Fischer gewesen, bestimmte Einzelheiten über seine Krankheit zu publizieren. Darüber hinaus bekanntgewordene Details zu Diagnose, Therapie und Krankengeschichte des Schauspielers seien in boshafter Absicht und unter Verletzung des Berufsgeheimnisses von einem ehemaligen ärztlichen Mitarbeiter veröffentlicht worden. HK
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