ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2010Lebensplanung: Zahlen für die Schweiz
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Das Institut für Medizinische Soziologie der Charité hat Medizinstudenten um eine Bewertung des deutschen Gesundheitssystems gebeten. 56 Prozent der Studenten halten das System für „vorwiegend negativ, weil Verschlechterungen in der Gesundheitsversorgung und bei den ärztlichen Arbeitsbedingungen zu erwarten sind“. Nur 15 Prozent waren sich sicher, dass sie später nicht im Ausland arbeiten wollten. Das System scheint nicht negativ genug zu sein, zunächst in Deutschland auf Kosten des Steuerzahlers recht preisgünstig zu studieren, um danach das Land einfach zu verlassen. So zahlt der deutsche Steuerzahler zum Beispiel den Schweizern deren ärztliche Versorgung. Wobei denen dann noch die wachsende deutsche Präsenz zunehmend auf die Nerven geht. Ist das dem deutschen Steuerzahler bewusst? Ist es in seinem Sinne?
Prof. Dr. Felix Schier, Kinderchirurgie, Universitätsklinik Mainz, 55101 Mainz
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