ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2010Tatjana Heinen-Kammerer: Säbelgerassel kann sie aushalten

PERSONALIEN

Tatjana Heinen-Kammerer: Säbelgerassel kann sie aushalten

Dtsch Arztebl 2010; 107(13): A-611 / B-531 / C-523

Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Tatjana Heinen-Kammerer Foto: Kooperationsgemeinschaft Mammographie
Tatjana Heinen-Kammerer
Foto: Kooperations­gemeinschaft Mammographie
Seit dem 1. März steht eine Frau an der Spitze der Kooperationsgemeinschaft Mammographie: Dr. Tatjana Heinen-Kammerer (43). Die Organisation wurde 2003 von den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gegründet und ist zuständig für das deutsche Screening.

Die Diplom-Volkswirtin findet, dass die neue Tätigkeit gut zu ihrer bisherigen passe. 1999 promovierte Heinen-Kammerer über Gesund­heits­förder­ung und Kooperation in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung. Zuletzt arbeitete sie als Referentin, unter anderem für Versorgungsforschung, beim Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa).

„Wir haben zu wenig Daten darüber, was im Versorgungsalltag passiert“, meint sie. Die Kooperationsgemeinschaft trage jedoch auf ihrem Feld zu einer guten Datenbasis bei. Was Heinen-Kammerer anders machen will als ihr Vorgänger oder neu anpacken? Dafür sei es noch zu früh, sagt sie. Auf jeden Fall empfindet sie es als Vorteil, als Neue unbefangen fragen zu können, was denn gut laufe und was noch nicht.

Dass mehrere Träger einer Organisation zuweilen uneins sind, das kenne sie ja sicher vom vfa? Worauf Heinen-Kammerer erst lacht und dann diplomatisch antwortet: „Die Gremienarbeit dort war sicher ideal.“ Dass das Mammographiescreening häufig in der Kritik steht? Werde ihr nichts ausmachen, vermutet sie. Da müsse man unterscheiden, ob es um neue wissenschaftliche Erkenntnisse gehe oder um „politisches Säbelgerassel“. Arbeit, die schon perfekt läuft, ist sowieso nichts für -Heinen-Kammerer: „Das ist keine Herausforderung.“ Sabine Rieser
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema