ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1997Praxisbudgets: Die KV Südbaden meldet hohe Punktwerte

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Praxisbudgets: Die KV Südbaden meldet hohe Punktwerte

Maus, Josef

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS FREIBURG. Die Praxisbudgets bewirken offenbar doch eine Stabilisierung des Punktwertes in der vertragsärztlichen Versorgung. Zu diesem Ergebnis kommt die Kassenärztliche Vereinigung Südbaden, die das neue Honorierungssystem für Kassenärzte bereits seit Beginn dieses Jahres über ihren Honorarverteilungsmaßstab anwendet.
Wie Dr. med. Gerhard Dieter vor der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV Südbaden erklärte, sei die Stabilisierung der Punktwerte vor allem durch die Eindämmung des Fallzahlzuwachses erreicht worden. Der KV-Vorsitzende legte eine erste Auswertung des Abrechnungsquartals 1/97 vor.
Danach kommen die Allgemeinärzte auf einen Punktwert von 9,0 Pfennigen, die hausärztliche tätigen Internisten auf 9,2 Pfennige und die Hautärzte sogar auf 9,4 Pfennige. Der Punktwert für die hausärztliche Vergütung liege bei 9,3 Pfennigen.
Selbst "leistungsdynamische Arztgruppen wie etwa die Radiologen" hätten noch einen Punktwert von 8,7 Pfennigen erzielt. Eine Stützung der konventionell tätigen Radiologen sei mithin nicht erfoderlich. Am unteren Ende der Punktwertskala liegen nach Dieters Darstellunng hingegen die Urologen und Chirurgen mit einem Punktwert von jeweils 7,0 Pfennigen im ersten Quartal.
Vom 1. Juli an werden die heftig umstrittenen Praxisbudgets als neue Honorierungsform bundesweit bei allen Kassenärztlichen Vereinigungen eingeführt. JM
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote