ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1997US-Tabakfirmen zahlen Milliarden für Gesundheitsfonds

POLITIK: Nachrichten - Ausland

US-Tabakfirmen zahlen Milliarden für Gesundheitsfonds

Glöser, Sabine

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LNSLNS WASHINGTON. Angesichts einer Flut von Schadensersatzklagen haben sich drei große Tabakfirmen in den USA bereiterklärt, rund 637 Milliarden DM innerhalb von 25 Jahren an die Gesundheitsbehörden zu zahlen. Die Einigung zwischen 37 Bundesstaaten, Privatklägern und den Firmen Philip Morris, RJR Nabisco sowie Brown and Williamson sieht vor, das Geld für die Behandlung von Rauchern, für Gesundheitsprogramme und die Deckung von Schadensersatzansprüchen zu verwenden. Zudem sind zahlreiche Selbstverpflichtungen vorgesehen. Im Gegenzug wollen die Bundesstaaten und Dutzende von Privatleuten ihre Schadensersatzklagen gegen die Tabakindustrie zurückziehen.
Präsident Bill Clinton und der amerikanische Kongreß müssen den Regelungen noch zustimmen. SG
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