ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/1997Klinische Arzneimittelprüfung in der Praxis des niedergelassenen Arztes

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Klinische Arzneimittelprüfung in der Praxis des niedergelassenen Arztes

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LNSLNS Die Arzneimitteltherapie gehört zu den erfolgreichsten Wissenschaftsbereichen in der Medizin. Nahezu für jedes Krankheitsbild existiert heute eine wissenschaftlich nachgewiesene wirksame Standardtherapie mit einer günstigen Nutzen/Risko-Abwägung. Dies führt zu der Situation, daß immer kleinere therapeutische Effekte bei der Neuentwicklung von Arzneimitteln nachgewiesen werden müssen. Um diese kleineren therapeutischen Effekte nachzuweisen, bedarf es zunehmend größerer Studien in Hinblick auf die Patientenzahlen. Die Arzneimittelforschung muß deshalb auf einen größeren Kreis forschender Ärzte ausgedehnt werden. Die Pharmaindustrie spricht zunehmend niedergelassene Ärzte bezüglich einer Mitwirkung innerhalb klinischer Arzneimittelprüfungen an. Im Umfeld von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen und angesichts der bestehenden gesetzlichen Regelungsdichte ist die Kompetenz des Arztes gefordert, um sowohl das Wohl des einzelnen Patienten/Probanden als auch das der Gemeinschaft optimal zu gewährleisten. l Hierzu bietet die Bundes­ärzte­kammer in Zusammenarbeit mit der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 12. bis 14. September 1997 ein Fortbildungsangebot in Würzburg an.
Lehrinhalte sind das Wesen und die Bedeutung der klinischen Arzneimittelstudie, rechtliche und ethische Voraussetzungen (Arzneimittelgesetz, Berufsordnung für Ärzte, Deklaration von Helsinki), praktische Hinweise zur Durchführung einer Studie ( Rekrutierung, Dokumentation, Erfassung von Nebenwirkungen) und Maßnahmen zur Qualitätskontrolle (Datenverifizierung oder Methoden zur Erfassung der Patientencompliance). Für alle Fachgebiete konnten erfahrene Fachleute gewonnen werden. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat erstellt.
l Interessenten wenden sich bitte an die Bundes­ärzte­kammer, Dezernat Fortbildung und Gesund­heits­förder­ung, Postfach 41 02 20, 50862 Köln oder Arzneimittelkommsion der deutschen Ärzteschaft, Postfach 41 01 25, 50931 Köln.
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