VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

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fp

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LNSLNS Die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung leistet nur bei Krankheitsfällen in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Ausländische Ärzte brauchen sich bei der Abrechnung nicht an der deutschen Gebührenordnung zu orientieren. Das kann, wie die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände in Bonn warnt, zu erheblichen Zuzahlungen führen. Ebenso sei ein eventuell medizinisch notwendiger Rücktransport nicht versichert. Aber auch Privatversicherte sollen bei ihrem Versicherer nachfragen, ob dieser Rücktransport mitversichert ist.
Auf dem Versicherungsmarkt würden Tages- und Jahrespolicen angeboten. Für Personen, die pro Jahr mindestens 14 Tage ins Ausland reisen, empfehle sich der Abschluß einer Jahrespolice. Diese koste bei einem günstigen Anbieter rund zehn DM pro Jahr. Reisebüros würden eine solche Versicherung gerne im Paket mit einer Reisehaftpflicht-, Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung verkaufen. Diese Kombination sei jedoch wenig sinnvoll. Grund: Haftpflicht- und Unfall- (besser: Berufsunfähigkeits-) schutz sollten nicht nur für die Urlaubszeit bestehen, sondern ohne zeitliche Begrenzung. Die von Reisebüros verkauften Reisekrankenversicherungen kosten, wie die Verbraucherschützer mahnen, oft drei- bis viermal soviel wie Policen, die man beim Krankenversicherer direkt abschließen könne. fp
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