SPEKTRUM: Leserbriefe

Zukunft: Beeindruckend

Gieselmann, Winfrid

Zur Berliner Rede von Bundespräsident Roman Herzog "Was ist los mit unserem Land?", veröffentlicht in Heft 21/1997:
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LNSLNS Die Rede des Bundespräsidenten ist beeindruckend. Mit Engagement und Mut spricht er wichtige Themen an. Ich unterstütze seine Appelle, beweglicher zu werden, mehr Mut zur Veränderung zu haben, Konfrontation mit entgegengesetzten Meinungen zu riskieren usw. Nicht folgen kann ich ihm in seiner Vision. Wenn er uns eine Gesellschaft vor Augen führt, "in der Freiheit der zentrale Wert ist", eine "Gesellschaft der Solidarität" in einer Weltordnung, "in der die Unterschiedlichkeit der Kulturen nicht neue Konflikt- und Kampflinien schafft", so höre ich im Hintergrund Goethe: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" und: "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen."
Die Menschheitsgeschichte ist voll von solchen Visionen, die alle kläglich gescheitert sind.
Die Bibel ist da realistischer. Sie rechnet mit der Bosheit des Menschen und seiner Unfähigkeit, aus sich heraus etwas Gutes zu schaffen . . .
Dr. med. Winfrid Gieselmann, Finkenwiesenstraße 1, 75417 Mühlacker


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