ArchivDeutsches Ärzteblatt30/1997Flenker kritisiert fehlende Transparenz beim Bettenabbau

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Flenker kritisiert fehlende Transparenz beim Bettenabbau

Maus, Josef

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LNSLNS MÜNSTER. Fehlende Transparenz und Informationsbereitschaft kritisiert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Ingo Flenker, im Zusammenhang mit dem geplanten Abbau von 7 300 Krankenhausbetten in Nordrhein-Westfalen. Die Kritik richtet sich gegen den nordrhein-westfälischen Ge­sund­heits­mi­nis­ter Dr. Axel Horstmann (SPD). Offenbar, so Flenker, solle der Bettenabbau in einem "verdeckten Verfahren" erfolgen.
Um Unsicherheiten und Ängste vor dem Verlust an Versorgungsqualität in der Bevölkerung zu vermeiden, hält es Flenker für erforderlich, alle Kliniken und Abteilungen, die geschlossen oder verkleinert werden sollen, in einem Überblick der Öffentlichkeit bekannt zu machen. "Ich befürchte", sagte der Präsident der Ärztekammer, "daß der Bettenabbau einzig und allein dem Ziel dient, Landesmittel zu sparen."
Der Schlüssel für die Zukunftssicherung des Gesundheitswesens liege vielmehr in einem Qualitätswettbewerb, wie er mit der neuen leistungsgerechten Vergütung im Krankenhaus angestoßen worden sei. Hierauf, so Flenker, solle das Hauptgewicht der Krankenhausplanung gelegt werden. JM
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