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LNSLNS Rudolf-Schoen-Preis 1995 – verliehen von der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Dotation: 25 000 DM, an Dr. med. Wilfried Mau, Abteilung Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover ("Häufigkeit und Indikatoren der Arbeits-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeit im Frühstadium der chronischen Polyarthritis").


Lingen-Preis 1995 – verliehen von der Helmut- und Ruth-Lingen-Stiftung, Köln, Dotation: jeweils 100 000 DM, an zwei Wissenschaftler: Prof. Dr. med. Detlev Ganten, Direktor des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, erhielt den Preis in Anerkennung der Entwicklung neuer Methoden, die es erlauben, die genetischen Ursachen von Hypertonie zu erforschen. Weiterer Preisträger ist Prof. Dr. med. Rainer de Vivie, Chefarzt und Direktor der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie an der Universität zu Köln. Prof. de Vivie erhielt die Auszeichnung in Anerkennung seiner "Entwicklung richtungweisender Methoden bei herzchirurgischen Eingriffen".


Deutscher Krebspreis 1996 – verliehen von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., Frankfurt, zur Auszeichnung besonderer Verdienste auf dem Gebiet der experimentellen und klinischen Krebsforschung. Der Preis für 1996 ging an Prof. Dr. med. Peter H. Krammer, Leiter der Abteilung Immungenetik des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, und an Prof. Dr. med. Wolfgang E. Berdel, Oberarzt an der Abteilung für Innere Medizin am Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin.
In Anerkennung seiner Arbeiten über die molekularen Mechanismen der Apoptose, des genetisch programmierten Zelltodes, erhielt Professor Peter H. Krammer den experimentellen Teil des Krebspreises. Der klinische Teil des Krebspreises ging an Professor Wolfgang E. Berdel in Anerkennung seiner Untersuchungen zur Interaktion hämatopoetischer und lymphopoetischer Zytokine mit Tumorzellen.


Preis FICE-Preis 1995 – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Internistischer Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., an Dr. med. Christopher Baum, Abteilung Zell- und Virusgenetik des Heinrich-PetteInstituts in Hamburg, und an Dr. med. Dietmar P. Berger, Facharzt an der Abteilung Hämatologie/Onkologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Beide Wissenschaftler wurden in Anerkennung ihrer Arbeiten zur Pathogenese, Pathophysiologie und Therapie maligner Tumoren ausgezeichnet.


Forschungspreis Psychosomatik Multiple Sklerose – verliehen von der Stiftung Lebensnerv, Berlin, zum zweiten Mal am 10. November 1995 in Hannover verliehen, Dotation: insgesamt 5 000 DM, an Bettina Sonnack, Staufenberg, und an Dr. med. Eckhard Dannegger, Gelnhausen. In ihrer Arbeit an der Gesamthochschule Kassel "Zur Bedeutung einer chronischen Erkrankung für die Betroffenen – dargestellt am Beispiel Multiple Sklerose" ging die selbst MS-betroffene Sozialarbeiterin Sonnack den psychosozialen Faktoren nach, die die Krankheit MS beim Ausbruch und in ihrem Verlauf beeinflussen. Dr. Dannegger, Rehabilitationsklinik Bad Orb, wurde geehrt in Anerkennung seiner Arbeit mit dem Titel "Zu psychosomatischen Aspekten der Multiplen Sklerose/Encephalomyelitis disseminata".

Georg-Wilhelm-Löhr-Preis 1996 – verliehen vom Verein zur Förderung der Leukämie- und Tumorforschung e.V., gestiftet von der Firma Götz & Moritz, Freiburg, Dotation: insgesamt 25 000 DM, an Prof. Dr. med. Friedhelm Herrmann, Universitätsklinikum Ulm, und an Prof. Dr. med. Hans-Jochen Kolb, Klinikum Großhadern der Universität München.


Europäischer Forschungspreis Muskelverspannungen 1995 – verliehen von der Firma Sanofi Winthrop, München, Dotation: 10 000 ECU, an Dr. med. Wachter aus der Schweiz ("Muskeldämpfung: erfaßt mit dem computerisierten Pendeltest bei Patienten mit Fibromyalgie, Lumbago und traumatischem Cervicalsyndrom").
EB


Hans-Popper-Preis 1995 – gestiftet von der Falk-Foundation, Freiburg, Dotation: 25 000 $, an Prof. Dr. med. Michael P. Manns, Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie am Zentrum Innere Medizin und Dermatologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Der Preis ist während der Baseler Leberwoche der Falk Foundation am 20. Oktober in Basel überreicht worden. Gewürdigt wurden die Verdienste des Hannoveraner Wissenschaftlers um die Erforschung autoimmuner Lebererkrankungen.
Mit dem Hans-Popper-Förderpreis 1995, dotiert mit 10 000 DM, wurde Dr. med. Rosemarie Mayer, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis in Anerkennung ihrer Arbeit über Gluthation-Konjugat-Transporter als Genprodukt des MRP-Gens (Multidrug-Resistance-Protein).

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