ArchivDeutsches Ärzteblatt30/1997Retardmorphin mit neuer Galenik

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Retardmorphin mit neuer Galenik

EB

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LNSLNS Für die analgetische Therapie von Patienten mit chronischen Schmerzen steht ein neues retardiertes Morphinpräparat zur Verfügung. Bei dem BtM-pflichtigen Präparat handelt es sich um eine orale, retardierte Darreichungsform von Morphinsulfat in einer Galenik, die in dieser Form in der Bundesrepublik bisher nicht verfügbar war. Zugelassen ist Kapanol® (Glaxo Wellcome) für starke bis stärkste Schmerzen. Es steht als Dosis von 20, 50 und 100 mg zur Verfügung (20 oder 50 Retardkapseln).
Die Zubereitungsform des neuen Analgetikums bringt gegenüber herkömmlichen retardierten Morphinpräparaten Vorteile in der Kinetik mit sich: Der Wirkstoff ist auf einen physiologisch inerten Kern aufgesprüht. Durch eine Ummantelung mit einer durchlässigen Polymer-Membran entstehen Mikrokügelchen (Pellets), die in der jeweils erforderlichen Dosierung verkapselt sind. Nach Einnahme löst sich der Wirkstoff aus den Pellets und diffundiert in das umgebene Milieu. Pharmakokinetische Untersuchungen zeigten, daß mit Kapanol® im Vergleich zu anderen oralen retardierten Morphinpräpara-ten ein gleichmäßigerer Serumspiegel über zwölf bis 24 Stunden erreicht werden kann. EB
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