ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2010Vergütung: Beim Sonographie-TÜV
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Die Qualitätsoffensive aus Bayern ist der verzweifelte Versuch einer gescheiterten Selbstverwaltung zu überleben. Im November 2009 habe ich die Genehmigung zur Durchführung von sonographischen Leistungen bei der KV Bayerns beantragt. Meine Facharztprüfung liegt 18 Monate zurück. Das Sonographiegerät ist zwölf Monate alt und entspricht den aktuellen Qualitätsanforderungen. Nach einer Bearbeitungszeit von vier Monaten hat mich die KV nun aufgefordert, Ultraschallbilder einzusenden. Besonders hervorgehoben war der Hinweis, dass eine Durchführung und Abrechnung von sonographischen Leistungen erst nach erfolgter Genehmigung möglich ist. Welche Qualität hier überprüft werden soll und warum die Bearbeitungszeit hierfür mittlerweile fünf Monate beträgt, kann ich nicht nachvollziehen.

Man stelle sich vor, nach bestandener Führerscheinprüfung plant man die erste Fahrt mit seinem neuen Jahreswagen. Zuvor muss man nur noch fünf Monate auf einen Termin beim TÜV warten, der sich dann von der Verkehrssicherheit des Jahreswagens und den persönlichen Fähigkeiten überzeugt.
Dr. med. Jürgen Geppert, 86453 Dasing

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