SPEKTRUM: Leserbriefe

Glosse: Nachwort

Reuke, Alfons Werner

Zu der Glosse "Moral von oben" von Heinz Knapp in Heft 23/1997 ging uns eine ganze Reihe von Leserbriefen zu, von denen einige in den Heften 26/1997 und 27/1997 veröffentlicht wurden. Wir beenden die Diskussion mit der Veröffentlichung weiterer Zuschriften sowie einem Schlußwort des Autors:
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LNSLNS Zur Glosse "Moral von oben" wurden im DÄ mehrere Leserbriefe veröffentlicht, teilweise sehr kritische. Letztere veranlassen mich, ein kurzes, aber klärendes Wort nachzuschieben über Redaktionsverhalten und Leserbriefschreiber.
Mir sind in meinem langen Leben genügend Menschen begegnet, in allen Schichten, welchen Humor ebenso fremd blieb wie Toleranz. Nach meiner Erfahrung hat Toleranz etwas zu tun mit Großzügigkeit. Ich denke, wir tun gut daran, diese Tugend sorgfältig zu pflegen. Kleingeisterei wünschen wir uns nicht. Die Redaktion muß frei sein und frei bleiben, und ich wünsche ihr, sich ihre geistige Unabhängigkeit zu erhalten.
Leserbriefschreiber dürfen selbstverständlich den Autor der Glosse freimütig kritisieren, sie sollten aber stets vermeiden, die Redaktion in die Kritik hineinzuziehen. Und was ihre religiösen Befindlichkeiten anbelangt (man soll diese in aller Regel nicht kommentieren!), so darf ich an das bekannte Wort des Großen Königs von Preußen erinnern. Mit diesem Wort, so meine ich, können wir alle leben, im Deutschen Ärzteblatt ganz gewiß.
Dr. med. Alfons Werner Reuke, Sommerhalde 42, 71672 Marbach
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