ArchivDeutsches Ärzteblatt33/1997Risikoausgleich: Änderung nicht vor Jahr 2000

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Risikoausgleich: Änderung nicht vor Jahr 2000

Clade, Harald

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BONN. Der 1994 gesetzlich installierte Risiko­struk­tur­aus­gleich (RSA) in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung habe sich bisher prinzipiell bewährt. Zu einer vorschnellen Ergänzung oder Änderung gebe es keinen Anlaß. Dies erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Horst Seehofer vor der Presse. Er habe den RSA allerdings inhaltlich in einigen Punkten nicht mitgetragen. Frühestens zum 1. Januar 2000 werde der RSA auf Grund der inzwischen gewonnenen Erkenntnisse modifiziert. Dabei müßten schwierige Verteilungsfragen zwischen Nord und Süd, West und Ost und zwischen regionalen und bundesweiten Krankenkassen geklärt werden. Ferner müsse berücksichtigt werden, ob es zu einer Regionalisierung der Sozialversicherungszweige kommt. Die Reform des Risiko­struk­tur­aus­gleichs sei ein hochpolitisches Projekt. Die Neuregelung bedürfe der Zustimmung des Bundesrates. HC

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