ArchivDeutsches Ärzteblatt33/1997Selbstbedienung fördert Arzneimittelmißbrauch

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Selbstbedienung fördert Arzneimittelmißbrauch

Korzilius, Heike

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LNSLNS ESCHBORN. Die Apotheker sind gegen die Ausweitung der Abgabe von Arzneimitteln in der Selbst- bedienung. Das geht aus einer Mitteilung der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. hervor. Der Verband wendet sich damit gegen Bestrebungen einiger Discounter, zum Herbst dieses Jahres das Geschäft mit nicht apotheken-pflichtigen Arzneimitteln aus-zubauen.
Nicht die Gefährlichkeit der Arzneimittel im Kaufhaus mache den Apothekern Sorgen, denn das regele das Arzneimittelgesetz, sagte ABDA-Präsident Hans-Günter Friese. Vielmehr werde der Verbraucher zum Arzneimittelkonsum verführt. Im Gegensatz zur Drogerie oder zum Lebensmittelladen hinterfrage der Apotheker die Eigendiagnose des Patienten, so daß entweder ein Arzneimittel verkauft werde oder der Ratschlag erfolge, zum Arzt zu gehen. HK
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