ArchivDeutsches Ärzteblatt33/1997USA: Kein Recht auf Sterbehilfe

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USA: Kein Recht auf Sterbehilfe

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LNSLNS WASHINGTON. Todkranke US-Bürger haben weiterhin keinen Rechtsanspruch auf Sterbehilfe. Das zähle nicht zu den Grundrechten, befand der Oberste Gerichtshof in Washington in einem mit Spannung erwarteten Urteil. Die neun Richter hoben damit zwei vorinstanzliche Entscheidungen auf, in denen das von den Bundesstaaten New York und Washington gesetzlich verfügte Verbot der Sterbehilfe als nicht verfassungskonform verworfen worden war. Die Anhänger der Sterbehilfe hatten sich auf einen Zusatz zur Verfassung berufen, wonach jeder Bürger das Recht hat, den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen. In den USA wird seit Jahren eine intensive Debatte um die Verkürzung des Lebens unheilbar Kranker geführt. Sie wurde besonders durch die umstrittenen Aktionen des Arztes Jack Kevorkian angeheizt, der rund 50 seiner Patienten zum Tode verhalf. afp
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