Supplement: PRAXiS

Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Positive Signale

Dtsch Arztebl 2010; 107(15): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

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Der am 20. März 2010 mit großer Mehrheit angenommene Beschluss der Kammerversammlung in Nordrhein lässt hoffen: Nach einer wie üblich kontrovers geführten Debatte über das Thema Telematik und Gesundheitskarte sprachen sich 70 Delegierte (bei 20 Ablehnungen und drei Enthaltungen) dafür aus, konstruktiv am Aufbau einer Tele­ma­tik­infra­struk­tur für das Gesundheitswesen mitzuwirken. Die stärkere Vernetzung und der wachsende Bedarf an elektronischer Kommunikation untereinander sowie mit Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern dürften wohl allmählich auch den bisher eher kritisch eingestellten Ärzten vor Augen führen, dass eine „anwendungsorientierte, zukunftsfähige und nutzbringende Tele­ma­tik­infra­struk­tur“ dringend gebraucht wird. Vor allem ist eine einheitliche Sicherheitsinfrastruktur erforderlich, die über Einzelprojekte und -netze hinaus die vielfältigen Kommunikationsprozesse und Anwendungen im Gesundheitsbereich durchgängig unterstützt. Eine medizinische IT kann dazu bei-tragen, die Qualität der Behandlung und auch den Datenschutz zu verbessern. Dazu aber muss die Praktikabilität der technischen Komponenten, die bislang noch zu wünschen übrig ließ, gewährleistet sein. Dies ist nur mit den Ärzten zu erreichen, nicht ohne sie. Heike E. Krüger-Brand
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